Kategorie-Archiv: Fakes

Strafanzeige gegen Datingportal von HQ Entertainment!

HQ Entertainment im Fadenkreuz der Arbeiterkammer

Die Vorarlberger Arbeiterkammer hat gegen das Unternehmen HQ Entertainment mit Sitz in Wien,  Strafanzeige wegen vermeintlichen Betruges gestellt.

HQ Entertainment betreibt mehrere Dating-Portale und wird in der Anzeige beschuldigt, zahlungswilligen Männern vorzugaukeln, dass sie auf ihren Webseiten reale Frauen für Treffen kennenlernen können, obwohl es sich in Wahrheit um Fakeprofile handeln soll.

In den AGB`s von HQ Entertainment ist jedoch auch von „Kommunikation mit realen Usern“ und „eventuell realen Treffen“ die Rede. Wer sich anmeldet, muss (bei einem gewählten kostenpflichtigen Tarif)  für die Services der Website bezahlen. In der Betrugsanzeige sind beispielhaft fünf Fälle angeführt, bei denen Männern zwischen 25 und angeblich 900 Euro bezahlen sollten. Zu Treffen mit realen Personen ist es nach deren Angaben nie gekommen.

Wir vom Sexpreller-Team sehen diese Vorwürfe derzeit eher differenziert. Zwar haben wir mit HQ Entertainment weder jetzt noch in der Vergangenheit etwas zu tun gehabt, noch hegen wir irgendwelche Sympathien für diese Firma und ihre Projekte. (Aus diesem Grund werden diese Seiten bei uns auch nicht empfohlen). Weiteres liegen uns zu den besagten Seiten bislang kaum relevante Testberichte oder Fakewarnungen unserer User vor.  Wir haben allerdings trotzdem sehr große Zweifel, dass der Vorwurf dem diese Anzeige zugrunde liegt, vor Gericht Bestand haben wird. Tatsächlich ist es jedenfalls auch bei HQ Entertainment offenbar möglich, dass sich auch reale Frauen in deren Plattformen anmelden können. Demzufolge ist der Vorwurf, dass reale Treffen generell ausgeschlossen sind, nicht zielführend, da nicht nachweisbar. Bzw müsste sich lediglich ein einzelner realer Kontakt von HQ Entertainment nachweisen lassen und das wird nach all den Jahren in denen es diese Firma offenbar schon gibt ja wohl möglich sein. Des weiteren fragen wir uns, wie es möglich ist, 900 EUR auf dieser Plattform auszugeben? Die Tarifmodelle sämtlicher Seiten von HQ Entertainment lassen diese Summe nämlich gar nicht zu… Somit bleibt nur die Schlußfolgerung, dass der User eventuell zusätzliche Coins zum Zwecke des Kontakte knüpfens auf den jeweiligen Webseiten gekauft hat. Was ihm als Gegenleistung für seinen Kauf dann ja auch hoffentlich ermöglicht wurde…

Nicht falsch verstehen liebe Leser: Wir haben ja schon in der Vergangenheit auch kritisch über Lovoo berichtet. Aber letztendlich kommt es vorallem darauf an, ob ein Portal dem zahlenden User auch ermöglicht reele Kontakte knüpfen zu können. Dabei ist auch interessant zu erfahren, auf welchem Wege ECHTE weibliche Kundschaft auf die Datingseite gebracht wird. Exemplarisch sei hiefür an dieser Stelle das positive Beispiel amateureficken.info erwähnt. Dort passiert dies beispielweise dadurch, dass ehemalige Camsenderinnen (umgangssprachlich „Amateure“ genannt) sich für private Sex-Treffen anbieten. Und nicht immer wird dafür Taschengeld verlangt… Das es auf amateureficken.info schon zu vielen realen Treffen gekommen ist , beweisen eure Lesermails ja wohl am aller Besten! 😉 Es gibt also sehr wohl sichere und zuverlässige Sex-Datingportale im Netz bei denen man auch reale Treffen haben kann! Von daher freuen wir uns auch immer über neue Erfahrungsberichte von euch!

Was HQ Entertainment und seine Portale betrifft, werden wir den Fall jedenfalls weiter verfolgen und gegebenenfalls über den Ausgang berichten.

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HQ Entertainment

Vorsicht vor „Youporn-Abmahn-Fakemails!“

Aktuell geistern im Netz wieder einige Abmahnungen der Anwaltskanzlei Auer Witte Thiel aus München herum. Im Namen der Firma Wondo Gmbh wird versucht von ahnungslosen Usern Geld zu kassieren.  Gleich vorweg: Diese Fakemails haben weder etwas mit der Anwaltskanzlei Auer Witte Thiel zu tun, noch mit der Firma Wondo! Letztere ist am deutschsprachigen Markt für Altersverifikationen im Bereich Jugendschutz zuständig. Bei der Email gibt es verschiedene Hinweise das es sich um einen versuchten Betrug handelt.

Einer dieser Hinweise ist das genannte „Aktenzeichen 10316002088“, welches in jeder Mail identisch ist.

Ein weiteres verdächtiges Element stellt eine Verlinkung im Quelltext dar, welche sichtbar wird, wenn man mit dem Mauscursor über die implementierte E-Mail Adresse fährt. Diese Verlinkung führt zu einer anderen Adresse als die eigentlich im Mail angegebene.

Solltet ihr die untenstehende Mail erhalten haben: Einfach ignorieren und löschen!

Von: „rechtsanwaltskanzlei@auerwittethiel.de“ <rechtsanwaltskanzlei@auerwittethiel.de>
An: XXXXXX
Betreff: Aktenzeichen: 10316002088 | XXXXXX

Sehr geehrte Frau XXXX XXXX

wir zeigen Ihnen an, dass wir die Firma Wondo GmbH & Co. KG., Stadthausbrücke 1 – 3, 20355 Hamburg, anwaltlich vertreten. Sie haben das Onlineangebot youporn . com in Anspruch genommen. Trotz Fälligkeit haben Sie leider bislang die geschuldete Vergütung in Höhe von EUR 99,60 zzgl. Mahngebühr, Bankspesen i.H.v. EUR 48,00 nicht bezahlt.

Wir bitten Sie daher, diesen Betrag sowie die bei uns angefallenen gesetzlichen Anwaltsgebühren in Höhe von EUR 59,40, insgesamt also EUR 207,00 bis zum 20.08.2017 zu überweisen. Nach Zahlungseingang werden wir die Angelegenheit abschließen und die Akte zur Ablage bringen.

Hier noch einmal zusammengefasst alle für die Bezahlung relevanten Daten:

Kontoinhaber: Auer Witte Thiel
Bankinstitut: Commerzbank
IBAN : DE58 1204 0000 0066 3385 00
BIC: COBADEFFXXX
Betrag: EUR 207,00
Betreff: 10316002088

Mit freundlichen Grüßen
Auer Witte Thiel
Rechtsanwälte
Bayerstraße 27
D-80335 München
Mail: inkasso@auerwittethiel.de
Telefon: +49 (0)89/ 59 06 83 16    (Mo-Fr von 10.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr)
Telefax: +49 (0)89/ 55 03 871

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Facebook-Userinnen wollen keinen Sex sondern dein Geld!

Auf Facebook abgezockt, weil man nach Sex gesucht hat! So lernst du ECHTE Frauen kennen!

Nun gut, das ist vielen von uns schon passiert und wir alle wissen, dass Facebook (leider) in der Tat ein Sammelbecken für Fakes und andere Obskuritäten geworden ist.

Vielleicht erinnern sich einige von euch ja auch an diesen Artikel hier (der leider immer noch recht aktuell ist)

Datingcoach Harald Schönbauer von „Online Dating mit Erfolg“ bringt es im nachfolgenden Podcast jedenfalls schön auf den Punkt und erklärt uns die Tücken bei der Suche nach Sex auf Facebook.  Wie man beim Dating Geld sparen kann, wie man Frauen richtig anschreibt (oder eben auch falsch) erzählt uns Harald auf recht humorvolle Art und Weise. Ein kleines Lehrstück in Sachen „Online Dating“ und „Sexsuche im Internet“.  Das Interview führte Bloggerin Annika Mayr von wenigerzahlen.info

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Das unzensierte Sexpreller-Interview! Heute: Bernhard, 32

Das unzensierte Sexpreller-Interview! Was UserInnen über ihre Sexsuche im Netz erzählen!

sexpreller

In dieser neuen Reihe, wollen wir euch in unregelmäßigen Abständen
immer wieder Damen und Herren vorstellen, die im Internet nach Sex suchen.
Wir wollen dabei ihre Beweggründe erfahren, ihre Hobbys, Laster und
natürlich Vorlieben. Jene Damen und Herren die auch reale Kontakte suchen,
sind natürlich auch für euch kontaktierbar! Die Interviews werden via Skype geführt! Es wird ein automatisches Transkript angefertigt, welches von uns in eine lesbare Foirm gebracht wird und dann hier als Interview veröffentlicht wird.

HEUTE IM INTERVIEW: Bernhard, 32 Jahre

Alice (sexpreller): Hi Bernhard!

Bernhard: Habe die Ehre! Wie gehts?

Alice (sexpreller): Danke prima, selbst?

Bernhard: Bild ein wenig holprig, aber zumindest seh ich, dass mir eine fesche Frau gegenüber sitzt. Also gut!

Alice (sexpreller): Danke Mr Charmeur!

Bernhard: Bitt`schön gern!

Alice (sexpreller): Ich bin ja heute sozusagen für den Gerhard eingesprungen, da wir gesagt haben, dass wir abwechselnd Frauen und Männer interviewen und da ist es natürlich naheliegend, dass er die Frauen macht und ich die Männer! Du kommst aus Österreich, wie ich höre?

Bernhard: Genau, ich bin aus Wien und seit kurzem in Linz.

Alice (sexpreller): Das Thema ist ja soweit klar. Wie sieht es so mit deinen Erfahrungen in Sachen Internetdating bzw erotische Treffen aus dem Internet aus?

Bernhard: Naja. Ich wusste natürlich schon das die Frage gleich zu Beginn kommt.  Und leider fällt mir nichts originelleres ein als zu sagen: Durchwachsen.

Alice (sexpreller): Also eher negativ?

Bernhard: Nicht nur. Aber vorwiegend negativ.

Alice (sexpreller): Na gut, lass uns mal über die positiven Dinge sprechen. Was gibts da aus deiner Sicht als Mann zu berichten?

Bernhard: Also was sicher positiv ist, dass ich dieses Jahr schon zwei Treffen hatte. Von dem ging allerdings nur eines wirklich perfekt aus.

Alice (sexpreller): Mit „perfekt“ nehme ich an, meinst du ihr seit im Bett gelandet?

Bernhard: Kann man so sagen. Das heißt aber übrigens nicht dass das andere Treffen scheiße war. Das war auch lässig soweit, aber es gab halt keinen Sex dann.

Alice (sexpreller): Okay, nun gut. Muss ja auch nicht immer sein, oder?

Bernhard: Nein, eh nicht. Aber logischerweise ist`s besser mit.

Alice (sexpreller): Und was war das für ein Treffen, wie kam das zustande?

Bernhard: Ja, wie kam das zustande. Ich hab den Tipp von einem Freund bekommen. darf ich die Seite nennen?

Alice (sexpreller): Ja, klar.

Bernhard: Also das war redkiss.xyz. Ich hab das vorher nicht gekannt und war auch ewig nicht mehr auf dieser Art von Portalen, weil ich ein eher schlechtes Verhältnis zu Datingportalen hatte. Aber ich kenn eben jemanden der mir den Tipp gegeben hat und der selbst schon Treffen von dort hatte und dann hab ichs halt riskiert.

Alice (sexpreller): Und gewonnen?

Bernhard: Ja. Kann man so sagen.

Alice (sexpreller): Wie ist das abgelaufen?

Bernhard: Also auf RedKiss ist es so, dass man sich zunächst mal kostenlos anmelden kann und dann zu Beginn aber auch kostenlos die Seite nutzen kann. Mit Ausnahme der Auktionsbereiche. Aber in der Richtung hab ich auch nichts gesucht. Das funktioniert also eine ganze zeitlang ohne jeglicher Kosten. Und der Kollege von dem ich den Tipp bekam, hat mir damals schon geraten, dass ich aktiv anschreiben muss. Denn wenn man dort registriert ist und dann einfach wartet, passiert ziemlich sicher nichts. Außer das man wahrscheinlich von Fakes angeschrieben wird, denn die gibt es dort genauso. Allerdings verschwinden die recht schnell wieder von der Bildfläche, bzw werden vom Support gelöscht.

Alice (sexpreller): Und weiter?

Bernhard: Naja, dann hab ich eine Dame aus Wien angeschrieben. Die hat wiederum zurückgeschrieben, dass ging dann so ca. 5-6 Mal hin und her und dann haben wir Nummern ausgetauscht. Eigentlich sehr easy.

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Alice (sexpreller): Und das alles ging kostenlos?

Bernhard: Nein, nicht ganz, aber den Premiumaccount den ich dann gegen Ende zum weiterschreiben brauchte, hab ich mir dann einfach geleistet, weil ich gemerkt habe, dass Ding funktioniert.

Alice (sexpreller): Was hat dich das dann gekostet?

Bernhard: Ach, nicht viel. Ich glaub um die 30.- EUR für das ganze Monat. Ich hab ja für Morgen schon wieder ein Date anstehen.

Alice (sexpreller): Ach wirklich?

Bernhard: Ja. Die ist diesmal aus Linz. Kann natürlich keine Prognosen abgeben, aber wir werden ja sehen.

Alice (sexpreller): Der liebe Gerhard hat mich extra angewiesen auch nach versauten Details zu fragen (lacht) damit wir dem Titel gerecht werden. Auf was stehst du so beim Sex bzw was machst du am liebsten mit deinen Dates?

Bernhard: Auf keinen Fall Kuschelnummer, sondern eher Pornolike.

Alice (sexpreller): Heißt was?

Bernhard: Ja das was Mann halt gerne macht. Anal, Oral, egal.

Alice (sexpreller): Hast du beim Onlinedating eine besondere Taktik die du anwendest. Du warst ja schließlich jetzt schon ein paar Mal erfolgreich, hast du da irgendwelche Tipps parat?

Bernhard: Pffuu.. Also als Experten würd ich mich nicht bezeichnen. Ich versuch halt einfach ich selbst zu sein und nicht irgendwie den großen Checker raushängen zu lassen. Ich hab da vor ein paar Monaten auch mal so einen Audiokurs dazu gemacht. Online Dating mit Erfolg (siehe Seite hier) hies der, den kann ich auch sehr empfehlen bzw hat mir der beim Anschreiben sehr geholfen. Also das war sicher mit ein Grund warum das geklappt hat.

Alice (sexpreller): Aber voriges Jahr, war das ja noch anders, was du mir in unserem Vorgespräch mal angedeutet hast?

Bernhard: Ja, total. Also letztes Jahr war eine Katastrophe. Da gabs nur Facebook-Fakes und jede Menge Abzockversuche in schwindligen Portalen. In Summe hat mich das sicher um die 200.- EUR gekostet, aber Treffen gabs keines. Naja, Schwamm drüber!

Alice (sexpreller): Von Facebook hört man ja in Sachen Erotiktreffen eigentlich überhaupt nichts positives, oder?

Bernhard: Das wurde ja schon öfters angesprochen, ich glaube auch auf eurer Seite. Es gibt auf Facebook zwar eine ganze Menge Erotikgruppen, aber tatsächlich ist Facebook für Sextreffen ungefähr genauso geeignet wie mein Friseur für meine Zähne.

Alice (sexpreller): Aber du selbst bist schon auf Facebook?

Bernhard: Ja klar. Man kann mich auch anschreiben. Besonders Damen haben die ausdrückliche Erlaubnis mich zu kontaktieren.

Alice (sexpreller): Gut, dann nenne ich an dieser Stelle mal dein Facebookprofil

Bernhard: Danke für die Werbeeinschaltung!

Alice (sexpreller): Bitte sehr! Und hast du schon Pläne für dein morgiges Date?

Bernhard: Nichts konkretes, ich lass das einfach mal auf mich zukommen. Ich bin schon draufgekommen, je entspannter man das angeht, desto größer ist die Aussicht auf Erfolg.

Alice (sexpreller): Ja, dem kann sogar ich als Frau beipflichten! Abschließend noch eine Frage, die mir gerade auf der Zunge liegt: Was würdest du sagen ist der schwerste Fehler den man als Mann beim Onlinedating machen kann? Bzw. was war dein bislang schwerster Fehler?

Bernhard: Mmhh…  Also mein schwerster Fehler bislang war sicherlich, dass ich mich mal von der Fernsehwerbung blenden lies und mich bei Parship angemeldet hab. Das war so sinnvoll wie ein Loch im Fuß. Und generell der schwerste Fehler den Männer beim Dating machen. Lass mich nachdenken… Ich würde sagen was beim Online Dating oft falsch gemacht wird, ist der erste Satz den man schreibt. Mit „hallo wie gehts“ wird man heute eher gar nichts erreichen können. Da muss man aufgrund der männlichen Konkurrenz schon wesentlich origineller sein. Und der schwerste Fehler den Mann dann beim Treffen machen kann – und das ist etwas das ich direkt von einer Frau mal zu hören bekam – ist der, dass man sich als Mann nicht den Schlaf aus den Augen gewaschen hat! Das vergessen nämlich mehr als man denkt! Wenn man sich dann in die Augen sieht, fällt es jeder Frau sofort auf und das ist einfach nicht schön! Hab ich selbst mal so gesagt bekommen, leider!

Alice (sexpreller): Okay, also ich würde sagen, dass war ein guter Abschlußtipp, an den ich zugegeben selbst noch nie so wirklich dachte! Mir würde das jetzt bei der Bildauflösung im Skype auch gar nicht so auffallen, wenn du Schlaf in den Augen hättest.

Bernhard: Dann kann ich ja beruhigt aufatmen, denn es ist noch nicht mal zehn Uhr Vormittag und ich habe sicher einen in den Augen!

Alice (sexpreller): Danke für das Interview und viel Erfolg für morgen!

Bernhard: Gerne! Bis bald!

Lovoo – Inhaber verhaftet! Absturz einer Datingapp

Lovoo – Razzia und Verhaftungen wegen angeblicher Fakeprofile

Da muss den Mitarbeitern der Lovoo GmbH in Dresden ziemlich der Schreck in die Glieder gefahren sein, als plötzlich vermummte, mit Maschinenpistolen bewaffnete Kriminalbeamte mit Rammbock ihre Zentrale stürmten. Und in der Tat muss man sich fragen: Hat die deutsche Justiz bzw der Polizeiapparat schon einmal etwas von Verhältnismäßigkeit gehört? Schön und gut: Das was die Betreiber von Lovoo da gemacht haben, war zweifelsohne eine Gaunerei, aber sie wie brandgefährliche Schwerkriminelle zu behandeln, muss man schon als fragwürdig bezeichnen.

Was ist bei Lovoo geschehen?

Bereits im September berichtete das „CT-Magazin“ über mögliche illegale Vorgänge rund um das beliebte Portal Lovoo. So sollen angeblich von der Firmenleitung installierte weibliche Fakeprofile männliche User die sich im kostenlosen Modus befanden dazu animiert haben, auf den kostenpflichtigen Tarif umzusteigen. Belegt haben will CT diesen Vorwurf durch Auszüge aus entwendeten Programmiercodes, sowie E-Mails der Geschäftsleitung. Lovoo hat dazu auch in Form verschiedener Presseaussendungen Stellung genommen, jedoch nie den Einsatz von Fakes bestritten.

Interessanterweise haben wir übrigens erst kürzlich von Michael Krüger, Betreiber von erotikportal-vergleich.com, einen entsprechenden Hinweis erhalten, dass Lovoo aufgrund dieses Geschäftsgebahrens weder für User noch für werbende Vergleichsportale derzeit zu empfehlen sei. Offenbar hat der Mann recht behalten…

Nun könnte man meinen, dass die Praxis Fakes einzusetzen, ja bei sehr vielen Datingplattformen Alltag ist, jedoch verhält sich der Fall Lovoo doch eher speziell. Zum einen hat das Portal von sich selbst stets behauptet immer rigoros gegen Fakes vorzugehen und diese nicht zuzulassen. Zum anderen gab es in den AGBs von Lovoo keinerlei Hinweise auf das einsetzen von animierten Profilen, so wie das bei vielen anderen Portalen der Fall ist. Letztendlich wurde Lovoo wohl ein Whisteblower aus den eigenen Reihen zum Verhängnis. Denn hätte es den nicht gegeben, würde die Masche wahrscheinlich noch ewig so weitergehen.  Es kann im übrigen aber auch nicht ganz ausgeschlossen werden, dass hier nicht auch ein Konkurrenzunternehmen seine Finger im Spiel hat. Weiters ist natürlich zu bedenken, dass Lovoo (besonders von Männern) sehr wohl auch zur Sexsuche genutzt wird, dass es sich bei dem Portal aber in erster Linie um eine Singleplattform handelt. Und wenn es um die „große Liebe“ geht, sieht der Gesetzgeber offenbar noch einmal genauer hin, als bei vielen reinen Sex-Datingportalen.

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Was ich persönlich interessant finde, ist die Tatsache, dass Lovoo eigentlich recht erfolgreich am Markt unterwegs war und ich mich schon frage, warum man sich letztendlich zu einer derartigen Betrugsmasche hinreissen hat lassen.  War das wirklich notwendig? Ich habe diese Plattform zwar nie beworben, jedoch vor einigen Jahren mal selbst ausprobiert. Und grundsätzlich fand ich das ganze nicht so schlecht dort. Ich konnte sogar einen Kontakt zu einer (echten) Dame herstellen. Weiters findet man im Netz zahlreiche (durchwegs glaubwürdige) Berichte von Usern, die von ihrer gefundenen Liebe auf Lovoo schwärmen. Wie es jetzt mit dem Portal weitergeht, ist aber wohl unklar.

Mittlerweile wurde einer der drei verhafteten Geschäftführer wieder auf freien Fuss gesetzt. Mal sehen wie die ganze Sache ausgeht. Wir berichten darüber.

 

 

Die Abzocke der Geldherrinnen-Fakes

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Wie vermeintliche Geldherrinnen User auf Facebook abzocken

Wer sich in den Weiten des Internets auf die Suche nach sadomasochistischen
Praktiken begibt, wird sicher das eine oder andere mal schon mit einem etwas sonderbar anmutenden Fetisch  konfrontiert worden sein. „Sonderbar“ deshalb, weil selbst für die meisten SM-Interessenten es nicht wirklich erstrebenswert erscheint, sein sauer verdientes Geld ohne jeglicher Gegenleistung einer ihm wildfremden „Dame“ anzuvertrauen.  Konkret geht es um den Zahlsklaven-Fetisch, den – man möchte meinen – wohl tausende attraktiver Herrinnen in Form ihres Geldherrinnen-Daseins versuchen zu bedienen.

Besonders häufig anzutreffen, sind diese „Damen“ vorallem auf Facebook, was natürlich einen guten Grund hat. Ein Facebookprofil mit geklauten Fotos und falscher Identität ist schnell angelegt und gerade dort scheint man  ja aufgrund der Anzahl an Usern immer genug zahlungsbereite, devote Objekte zu finden.

Lasst uns vorne herein eines klarstellen:

Wir wollen hier diese Art von Fetisch weder kritisieren, noch herabwürdigen.
Es ist in Ordnung, wenn ein Mann Freude dabei empfindet, einer echten dominanten Lady (Betonung auf ECHT) jeden Wunsch von den Augen abzulesen und sich das entsprechend etwas kosten lässt. Vorallem dann, wenn er das wirklich passende, weibliche Gegenstück dafür gefunden hat.

Eine große Problematik lässt sich bei dem Thema jedoch leider nicht verleugnen. Nämlich jene, dass gut 99% aller im Netz (vorallem auf Facebook) befindlichen selbsternannten Geldherrinnen, schlicht und einfach Fakes sind.

Aufmerksam gemacht auf diesen Umstand, hat uns ausgerechnet jemand, der es einfach wissen muss. Nennen wir unseren Informanten, mit dem wir da letzte Woche ein sehr interessantes Gespräch führten, einfach mal Robert A.

Robert A. war selbst jahrelang als vermeintliche Geldherrin im Netz unterwegs und dabei auch Teil eines durchstrukturierten Netzwerkes, welches auf diversen Social Mediaplattformen (unter anderem eben auch Facebook) zahlreiche
miteinander verknüpfte Accounts führte.

„Hinter dieser Art des Geld verdienens, stecken zu gut 99% immer Betrüger und keine echt so veranlagten Frauen.“, gibt uns Robert A. zu Protokoll. Er bringt dabei auch noch ins Spiel, dass sämtliche Verdienste in Form von Amazongutscheinen, Paysafeguthaben aber auch Geldüberweisungen prinzipiell an der Steuer vorbeilaufen bzw oft auch im Ausland reingewaschen werden. Offiziell laufen derartige finanzielle Zuwendungen immer unter dem Deckmantel einer „Spende“…

Wie agieren diese Fakes?

Laut Robert A. gibt es unterschiedlichste Vorgehensweisen. Zumeist wird der Kontakt über Facebook hergestellt. Dies geschieht nicht selten in eigens dafür gegründeten Gruppen.

„Wir haben manchmal eigene Moneydom-Gruppen auf Facebook gegründet, die Zahlsklaven anziehen sollten. Dabei haben wir oft mehrere Herrinnen-Fakeaccounts angelegt um die Gruppe zu beleben. Mehrmals haben wir erlebt, dass sich die Zahlsklaven
gegenseitig selbst überboten haben. Jeder wollte seiner Lieblingsherrin das jeweils schönste und größte Geschenk zukommen lassen. Wenn einer dann per Paysafecard oder Amazon 200 EUR an unseren Dominafake-Account überwiesen hat und von der jeweiligen
Fakeherrin dann gelobt wurde, kam auch gleich der Nächste an, der die Summe mit 300.- EUR überboten hat. Das hat sich dann manches Mal bis in vierstellige Beträge gesteigert. Hat ein potentieller Zahlsklave nur große Töne gespuckt, sprich nur geprahlt, aber nie überwiesen, wurde er zumeist in der Gruppe bloßgestellt und anschließend
hinausgeworfen und gesperrt. Solche Leute gab`s natürlich auch. Die echten Zahlsklaven jedoch, haben gerade zu Beginn des Facebookzeitalters nicht selten bis zu 1000.- EUR pro Monat – manchmal auch mehr – dagelassen.  Es war wirklich eine verrückte Zeit.“

Kontakt hergestellt und dann?

„In weiterer Folge, hat man die Konversation oft auch per Skype fortgesetzt und dort die Zahlungsmodalitäten geklärt. Per Skype deshalb, da die Lebensdauer eines solchen Profils auf Facebook oftmals beschränkt war und man seinen Geldgeber natürlich nicht verlieren wollte. Ganz zu Beginn liesen wir uns das Geld noch auf eine eigens angeschaffte VISA Kreditkarte direkt überweisen. Betrüger wie der ebenfalls schon mal dokumentierte Fake „Patricia Catlett“ haben sich auf diese Art und Weise sicherlich einiges ergaunert. Im Zuge der Verschärfungen diverser Finanzgesetze, wurde diese Zahlungsmethode schließlich jedoch zu unsicher. In weiterer Folge kam dann verstärkt das System der Paysafekarten zum Einsatz. Der Zahlsklave musste dazu Paysafekarten kaufen und unseren Fakes die Registriernummer der Karte verraten. Dann konnte der Betrag von uns eingelöst werden. Rückverfolgbar ist so etwas generell nicht.“

Eine ebenfalls sehr häufig angewandte Methode ist das erfüllen einer „Wunschliste“ durch geschenkte Amazongutscheine. Das Problem dabei auch hier: Ist das Geld auf das vom Fake bekanntgegebene Konto erstmal überwiesen, hat man keine Chance es wieder zurückzubekommen. Des weiteren ist Amazon auch bei Betrugsanzeige nicht bereit
die Daten des Accountinhabers preiszugeben.

Robert A. dazu: „Wenn man merkt, dass der Zahlsklave bereit ist, mehr zu geben und zu bezahlen, bleibt der Kontakt bestehen. Das Opfer wird dann in regelmäßigen Abständen, zwischen ein und zweimal pro Woche dazu gedrängt, seinen Obolus  zu leisten. Wenn man merkt das der User misstrauisch wird oder einen Fakecheck verlangt, wird der Kontakt prinzipiell immer blockiert.“

Warum ist Robert A. eigentlich ausgestiegen, wird man sich nun fragen. Und genau das wollten auch wir von ihm wissen. „Nach fast 10 Jahren war die Luft raus. Abgesehen davon, wurde es aufgrund der stetig anwachsenden Konkurrenz immer schwerer,
noch echte , zahlungskräftige Männer ausfindig zu machen. Dazu kommen fakesichere Verifikationssysteme wie beispielsweise Sadorado und diese Plattformen verhindern letztendlich das anmelden von Fakes sehr effizient.   Ich gebe aber zu, dass es nicht nur der sinkende Umsatz war, sondern auch ein zunehmend aufkommendes, schlechtes Gewissen. Wir brauchen da nicht um den heissen Brei rumzureden. Das ist natürlich böser Betrug der hier stattfindet und es dürfte wohl den wenigsten Männern klar sein, dass sie es fast immer mit Betrügern und eben nicht mit echten Damen die ihren Fetisch ausleben zu tun haben. Auch die Methoden haben sich verschärft. Wenn heute ein Zahlsklave nichts mehr geben will, kommt es nicht selten zu Erpressungsversuchen. Ist man beispielsweise in Besitz von eindeutigem Bildmaterial (z. Nacktfotos) des Zahlsklaven, wird nicht selten mit der Veröffentlichung dieser Fotos gedroht, sofern der Sklave nicht bereit ist seine Beiträge der Geldherrin weiter zu bezahlen. Mit diesen Praktiken wollte ich letztendlich nichts mehr zu tun haben“ so Robert A.

In der Tat mögen sich so manche Geldherrinnen-Profile für Aussenstehende äußerst skurill lesen. Wenn Fotos schon dermassen offensichtlich nach Fake aussehen und auch der Inhalt des Profiles durch das unpersönliche aufzählen von Wünschen diverser Geld- und Sachspenden sehr verdächtig nach Abzocke riecht, so muss einem dies doch verdächtig vorkommen, oder?

Die Wirklichkeit sieht aber trotzdem so aus, dass es auch heutzutage immer wieder ein paar Geblendete gibt, die sich von derartig plumpen Methoden gerne über den Tisch ziehen lassen.

Robert A rät bei der Suche nach Fetischen jeglicher Art prinzipiell von Facebook ab. „Fast jeder ahnt es, aber niemand spricht es laut aus. Facebook ist ein einziger Sammelplatz für Fakes und Betrüger. Wenn jemand diesen Fetisch wirklich  verfolgt, dann kann ich nur dringendst empfehlen, zumindest einen Telefoncheck vorab mit der jeweiligen Dame zu machen. Wenn sie wirklich echt ist, dann wird sie sich diesbezüglich nicht querlegen. Von handgeschrieben Zetteln die mit dem Namen oder einer persönlichen Message versehen sind und in die Kamera gehalten werden, darf man nichts halten. So etwas lässt sich auch leicht im Photoshop fälschen und wir haben das seinerzeit selbst oft genug getan.“

Grundsätzlich kann man diesen Ratschlag generell so weitergeben. Speziell was das Thema SM angeht, bekommen wir vom Sexpreller-Team derzeit zwischen zwei und drei Nachrichten pro Woche, die uns auf Fakeprofile aufmerksam machen, welche ausschließlich dem Zweck dienen, den User zu betrügen.

Wir bleiben dran und werden weiter berichten!

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