Kategorie-Archiv: Konsumentenschutz

Strafanzeige gegen Datingportal von HQ Entertainment!

HQ Entertainment im Fadenkreuz der Arbeiterkammer

Die Vorarlberger Arbeiterkammer hat gegen das Unternehmen HQ Entertainment mit Sitz in Wien,  Strafanzeige wegen vermeintlichen Betruges gestellt.

HQ Entertainment betreibt mehrere Dating-Portale und wird in der Anzeige beschuldigt, zahlungswilligen Männern vorzugaukeln, dass sie auf ihren Webseiten reale Frauen für Treffen kennenlernen können, obwohl es sich in Wahrheit um Fakeprofile handeln soll.

In den AGB`s von HQ Entertainment ist jedoch auch von „Kommunikation mit realen Usern“ und „eventuell realen Treffen“ die Rede. Wer sich anmeldet, muss (bei einem gewählten kostenpflichtigen Tarif)  für die Services der Website bezahlen. In der Betrugsanzeige sind beispielhaft fünf Fälle angeführt, bei denen Männern zwischen 25 und angeblich 900 Euro bezahlen sollten. Zu Treffen mit realen Personen ist es nach deren Angaben nie gekommen.

Wir vom Sexpreller-Team sehen diese Vorwürfe derzeit eher differenziert. Zwar haben wir mit HQ Entertainment weder jetzt noch in der Vergangenheit etwas zu tun gehabt, noch hegen wir irgendwelche Sympathien für diese Firma und ihre Projekte. (Aus diesem Grund werden diese Seiten bei uns auch nicht empfohlen). Weiteres liegen uns zu den besagten Seiten bislang kaum relevante Testberichte oder Fakewarnungen unserer User vor.  Wir haben allerdings trotzdem sehr große Zweifel, dass der Vorwurf dem diese Anzeige zugrunde liegt, vor Gericht Bestand haben wird. Tatsächlich ist es jedenfalls auch bei HQ Entertainment offenbar möglich, dass sich auch reale Frauen in deren Plattformen anmelden können. Demzufolge ist der Vorwurf, dass reale Treffen generell ausgeschlossen sind, nicht zielführend, da nicht nachweisbar. Bzw müsste sich lediglich ein einzelner realer Kontakt von HQ Entertainment nachweisen lassen und das wird nach all den Jahren in denen es diese Firma offenbar schon gibt ja wohl möglich sein. Des weiteren fragen wir uns, wie es möglich ist, 900 EUR auf dieser Plattform auszugeben? Die Tarifmodelle sämtlicher Seiten von HQ Entertainment lassen diese Summe nämlich gar nicht zu… Somit bleibt nur die Schlußfolgerung, dass der User eventuell zusätzliche Coins zum Zwecke des Kontakte knüpfens auf den jeweiligen Webseiten gekauft hat. Was ihm als Gegenleistung für seinen Kauf dann ja auch hoffentlich ermöglicht wurde…

Nicht falsch verstehen liebe Leser: Wir haben ja schon in der Vergangenheit auch kritisch über Lovoo berichtet. Aber letztendlich kommt es vorallem darauf an, ob ein Portal dem zahlenden User auch ermöglicht reele Kontakte knüpfen zu können. Dabei ist auch interessant zu erfahren, auf welchem Wege ECHTE weibliche Kundschaft auf die Datingseite gebracht wird. Exemplarisch sei hiefür an dieser Stelle das positive Beispiel amateureficken.info erwähnt. Dort passiert dies beispielweise dadurch, dass ehemalige Camsenderinnen (umgangssprachlich „Amateure“ genannt) sich für private Sex-Treffen anbieten. Und nicht immer wird dafür Taschengeld verlangt… Das es auf amateureficken.info schon zu vielen realen Treffen gekommen ist , beweisen eure Lesermails ja wohl am aller Besten! 😉 Es gibt also sehr wohl sichere und zuverlässige Sex-Datingportale im Netz bei denen man auch reale Treffen haben kann! Von daher freuen wir uns auch immer über neue Erfahrungsberichte von euch!

Was HQ Entertainment und seine Portale betrifft, werden wir den Fall jedenfalls weiter verfolgen und gegebenenfalls über den Ausgang berichten.

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HQ Entertainment

Vorsicht vor „Youporn-Abmahn-Fakemails!“

Aktuell geistern im Netz wieder einige Abmahnungen der Anwaltskanzlei Auer Witte Thiel aus München herum. Im Namen der Firma Wondo Gmbh wird versucht von ahnungslosen Usern Geld zu kassieren.  Gleich vorweg: Diese Fakemails haben weder etwas mit der Anwaltskanzlei Auer Witte Thiel zu tun, noch mit der Firma Wondo! Letztere ist am deutschsprachigen Markt für Altersverifikationen im Bereich Jugendschutz zuständig. Bei der Email gibt es verschiedene Hinweise das es sich um einen versuchten Betrug handelt.

Einer dieser Hinweise ist das genannte „Aktenzeichen 10316002088“, welches in jeder Mail identisch ist.

Ein weiteres verdächtiges Element stellt eine Verlinkung im Quelltext dar, welche sichtbar wird, wenn man mit dem Mauscursor über die implementierte E-Mail Adresse fährt. Diese Verlinkung führt zu einer anderen Adresse als die eigentlich im Mail angegebene.

Solltet ihr die untenstehende Mail erhalten haben: Einfach ignorieren und löschen!

Von: „rechtsanwaltskanzlei@auerwittethiel.de“ <rechtsanwaltskanzlei@auerwittethiel.de>
An: XXXXXX
Betreff: Aktenzeichen: 10316002088 | XXXXXX

Sehr geehrte Frau XXXX XXXX

wir zeigen Ihnen an, dass wir die Firma Wondo GmbH & Co. KG., Stadthausbrücke 1 – 3, 20355 Hamburg, anwaltlich vertreten. Sie haben das Onlineangebot youporn . com in Anspruch genommen. Trotz Fälligkeit haben Sie leider bislang die geschuldete Vergütung in Höhe von EUR 99,60 zzgl. Mahngebühr, Bankspesen i.H.v. EUR 48,00 nicht bezahlt.

Wir bitten Sie daher, diesen Betrag sowie die bei uns angefallenen gesetzlichen Anwaltsgebühren in Höhe von EUR 59,40, insgesamt also EUR 207,00 bis zum 20.08.2017 zu überweisen. Nach Zahlungseingang werden wir die Angelegenheit abschließen und die Akte zur Ablage bringen.

Hier noch einmal zusammengefasst alle für die Bezahlung relevanten Daten:

Kontoinhaber: Auer Witte Thiel
Bankinstitut: Commerzbank
IBAN : DE58 1204 0000 0066 3385 00
BIC: COBADEFFXXX
Betrag: EUR 207,00
Betreff: 10316002088

Mit freundlichen Grüßen
Auer Witte Thiel
Rechtsanwälte
Bayerstraße 27
D-80335 München
Mail: inkasso@auerwittethiel.de
Telefon: +49 (0)89/ 59 06 83 16    (Mo-Fr von 10.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr)
Telefax: +49 (0)89/ 55 03 871

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Und wieder Probleme mit Parship…

Ach herje… Na, wurde ja wieder mal Zeit. Der im TV oft als achso seriös agierende Singlebörsen-Betreiber „Parship“ fällt wieder mal durch rechtliche Probleme auf.

Im vorliegenden Fall geht es diesmal allerdings nicht um einen männlichen User, sondern um eine Userin, deren Halbjahresabo ungefragt und stillschweigend einfach mal so auf ein 700.- EUR (!)  teures Jahresabo verlängert wurde.

Die ganze Geschichte im Detail gibts hier: http://help.orf.at/stories/1768369/

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