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Warnung vor „liebesradar.com“ vormals love-akademie.de

Liebesradar – Fakewarnung!

Aktuell erreichen uns (leider wieder mal) dutzende Nachrichten und Fakemeldungen zu liebesradar.com – vormals loveakademie.de (oder auch love-akademie.de)

Auf zahlreichen Plattformen (u.a. auch Websingles) ergeht derzeit folgende Massennachricht an die User:

Hi :) Also ich hoffe du nimmst dir die Zeit das durchzulesen :) Meine beste Freundin findet dich wirklich attraktiv und wuerde dich gerne naeher kennenlernen! Leider kann sie sich hier nicht anmelden , es wird jedes mal angezeigt dass ihre IP adresse gesperrt ist! :/ Haben auch schon den Support gefragt aber die konnten ihr auch nicht weiterhefen. Sonst haette sie dich wirklich selber angeschrieben !!! Ich soll dir ausrichten dass sie aber auf ( liebesradar.com ) angemeldet falls du das kennst ? ( Keine Sorge ist kostenlos :) ) Such sie dort am besten einfach unter dem Namen ( Sommerfrucht ) Sie hat dort auch ihre Bilder drinne :) Falls du mehr ueber sie Wissen willst , frag sie doch einfach mal am besten selbst 😀 Dann habt ihr auch schon etwas worueber ihr euch unterhalten koennt :) Du sollst sie aufjedenfall unbedingt mal anschreiben ! Sie waere auch bereit dir ihre Handynummer zu geben sobald ihr euch ein wenig besser kennengelernt habt , dann braeuchtet ihr auch gar nicht mehr gross rumzuchatten :b Also hoffe ich doch dass du sie dort mal anschreibst , sie wuerde sich freuen ! 😉 

Wir haben uns das mal näher angesehen und möchten an dieser Stelle festhalten:

1. Nein, die Seite ist NICHT kostenlos!

2. Wenn der Domaininhaber der Seite (ein gewisser Hr. Ozan Beytut) sich schon so vehement gegen die Nutzung von Standardnachrichten in seinen zweifelhaften AGB`s wehrt, dann sollte er sie doch tunlichst auch bei anderen Seiten unterlassen!

Wir empfehlen die AGB`s von liebesradar.com durchzulesen:

http://www.liebesradar/page/agb

Das allein ist eigentlich schon ein guter Grund jedem User zu empfehlen die Finger von liebesradar zu lassen!

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Und wieder Probleme mit Parship…

Ach herje… Na, wurde ja wieder mal Zeit. Der im TV oft als achso seriös agierende Singlebörsen-Betreiber „Parship“ fällt wieder mal durch rechtliche Probleme auf.

Im vorliegenden Fall geht es diesmal allerdings nicht um einen männlichen User, sondern um eine Userin, deren Halbjahresabo ungefragt und stillschweigend einfach mal so auf ein 700.- EUR (!)  teures Jahresabo verlängert wurde.

Die ganze Geschichte im Detail gibts hier: http://help.orf.at/stories/1768369/

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Die Abzocke der Geldherrinnen-Fakes

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Wie vermeintliche Geldherrinnen User auf Facebook abzocken

Wer sich in den Weiten des Internets auf die Suche nach sadomasochistischen
Praktiken begibt, wird sicher das eine oder andere mal schon mit einem etwas sonderbar anmutenden Fetisch  konfrontiert worden sein. „Sonderbar“ deshalb, weil selbst für die meisten SM-Interessenten es nicht wirklich erstrebenswert erscheint, sein sauer verdientes Geld ohne jeglicher Gegenleistung einer ihm wildfremden „Dame“ anzuvertrauen.  Konkret geht es um den Zahlsklaven-Fetisch, den – man möchte meinen – wohl tausende attraktiver Herrinnen in Form ihres Geldherrinnen-Daseins versuchen zu bedienen.

Besonders häufig anzutreffen, sind diese „Damen“ vorallem auf Facebook, was natürlich einen guten Grund hat. Ein Facebookprofil mit geklauten Fotos und falscher Identität ist schnell angelegt und gerade dort scheint man  ja aufgrund der Anzahl an Usern immer genug zahlungsbereite, devote Objekte zu finden.

Lasst uns vorne herein eines klarstellen:

Wir wollen hier diese Art von Fetisch weder kritisieren, noch herabwürdigen.
Es ist in Ordnung, wenn ein Mann Freude dabei empfindet, einer echten dominanten Lady (Betonung auf ECHT) jeden Wunsch von den Augen abzulesen und sich das entsprechend etwas kosten lässt. Vorallem dann, wenn er das wirklich passende, weibliche Gegenstück dafür gefunden hat.

Eine große Problematik lässt sich bei dem Thema jedoch leider nicht verleugnen. Nämlich jene, dass gut 99% aller im Netz (vorallem auf Facebook) befindlichen selbsternannten Geldherrinnen, schlicht und einfach Fakes sind.

Aufmerksam gemacht auf diesen Umstand, hat uns ausgerechnet jemand, der es einfach wissen muss. Nennen wir unseren Informanten, mit dem wir da letzte Woche ein sehr interessantes Gespräch führten, einfach mal Robert A.

Robert A. war selbst jahrelang als vermeintliche Geldherrin im Netz unterwegs und dabei auch Teil eines durchstrukturierten Netzwerkes, welches auf diversen Social Mediaplattformen (unter anderem eben auch Facebook) zahlreiche
miteinander verknüpfte Accounts führte.

„Hinter dieser Art des Geld verdienens, stecken zu gut 99% immer Betrüger und keine echt so veranlagten Frauen.“, gibt uns Robert A. zu Protokoll. Er bringt dabei auch noch ins Spiel, dass sämtliche Verdienste in Form von Amazongutscheinen, Paysafeguthaben aber auch Geldüberweisungen prinzipiell an der Steuer vorbeilaufen bzw oft auch im Ausland reingewaschen werden. Offiziell laufen derartige finanzielle Zuwendungen immer unter dem Deckmantel einer „Spende“…

Wie agieren diese Fakes?

Laut Robert A. gibt es unterschiedlichste Vorgehensweisen. Zumeist wird der Kontakt über Facebook hergestellt. Dies geschieht nicht selten in eigens dafür gegründeten Gruppen.

„Wir haben manchmal eigene Moneydom-Gruppen auf Facebook gegründet, die Zahlsklaven anziehen sollten. Dabei haben wir oft mehrere Herrinnen-Fakeaccounts angelegt um die Gruppe zu beleben. Mehrmals haben wir erlebt, dass sich die Zahlsklaven
gegenseitig selbst überboten haben. Jeder wollte seiner Lieblingsherrin das jeweils schönste und größte Geschenk zukommen lassen. Wenn einer dann per Paysafecard oder Amazon 200 EUR an unseren Dominafake-Account überwiesen hat und von der jeweiligen
Fakeherrin dann gelobt wurde, kam auch gleich der Nächste an, der die Summe mit 300.- EUR überboten hat. Das hat sich dann manches Mal bis in vierstellige Beträge gesteigert. Hat ein potentieller Zahlsklave nur große Töne gespuckt, sprich nur geprahlt, aber nie überwiesen, wurde er zumeist in der Gruppe bloßgestellt und anschließend
hinausgeworfen und gesperrt. Solche Leute gab`s natürlich auch. Die echten Zahlsklaven jedoch, haben gerade zu Beginn des Facebookzeitalters nicht selten bis zu 1000.- EUR pro Monat – manchmal auch mehr – dagelassen.  Es war wirklich eine verrückte Zeit.“

Kontakt hergestellt und dann?

„In weiterer Folge, hat man die Konversation oft auch per Skype fortgesetzt und dort die Zahlungsmodalitäten geklärt. Per Skype deshalb, da die Lebensdauer eines solchen Profils auf Facebook oftmals beschränkt war und man seinen Geldgeber natürlich nicht verlieren wollte. Ganz zu Beginn liesen wir uns das Geld noch auf eine eigens angeschaffte VISA Kreditkarte direkt überweisen. Betrüger wie der ebenfalls schon mal dokumentierte Fake „Patricia Catlett“ haben sich auf diese Art und Weise sicherlich einiges ergaunert. Im Zuge der Verschärfungen diverser Finanzgesetze, wurde diese Zahlungsmethode schließlich jedoch zu unsicher. In weiterer Folge kam dann verstärkt das System der Paysafekarten zum Einsatz. Der Zahlsklave musste dazu Paysafekarten kaufen und unseren Fakes die Registriernummer der Karte verraten. Dann konnte der Betrag von uns eingelöst werden. Rückverfolgbar ist so etwas generell nicht.“

Eine ebenfalls sehr häufig angewandte Methode ist das erfüllen einer „Wunschliste“ durch geschenkte Amazongutscheine. Das Problem dabei auch hier: Ist das Geld auf das vom Fake bekanntgegebene Konto erstmal überwiesen, hat man keine Chance es wieder zurückzubekommen. Des weiteren ist Amazon auch bei Betrugsanzeige nicht bereit
die Daten des Accountinhabers preiszugeben.

Robert A. dazu: „Wenn man merkt, dass der Zahlsklave bereit ist, mehr zu geben und zu bezahlen, bleibt der Kontakt bestehen. Das Opfer wird dann in regelmäßigen Abständen, zwischen ein und zweimal pro Woche dazu gedrängt, seinen Obolus  zu leisten. Wenn man merkt das der User misstrauisch wird oder einen Fakecheck verlangt, wird der Kontakt prinzipiell immer blockiert.“

Warum ist Robert A. eigentlich ausgestiegen, wird man sich nun fragen. Und genau das wollten auch wir von ihm wissen. „Nach fast 10 Jahren war die Luft raus. Abgesehen davon, wurde es aufgrund der stetig anwachsenden Konkurrenz immer schwerer,
noch echte , zahlungskräftige Männer ausfindig zu machen. Dazu kommen fakesichere Verifikationssysteme wie beispielsweise Sadorado und diese Plattformen verhindern letztendlich das anmelden von Fakes sehr effizient.   Ich gebe aber zu, dass es nicht nur der sinkende Umsatz war, sondern auch ein zunehmend aufkommendes, schlechtes Gewissen. Wir brauchen da nicht um den heissen Brei rumzureden. Das ist natürlich böser Betrug der hier stattfindet und es dürfte wohl den wenigsten Männern klar sein, dass sie es fast immer mit Betrügern und eben nicht mit echten Damen die ihren Fetisch ausleben zu tun haben. Auch die Methoden haben sich verschärft. Wenn heute ein Zahlsklave nichts mehr geben will, kommt es nicht selten zu Erpressungsversuchen. Ist man beispielsweise in Besitz von eindeutigem Bildmaterial (z. Nacktfotos) des Zahlsklaven, wird nicht selten mit der Veröffentlichung dieser Fotos gedroht, sofern der Sklave nicht bereit ist seine Beiträge der Geldherrin weiter zu bezahlen. Mit diesen Praktiken wollte ich letztendlich nichts mehr zu tun haben“ so Robert A.

In der Tat mögen sich so manche Geldherrinnen-Profile für Aussenstehende äußerst skurill lesen. Wenn Fotos schon dermassen offensichtlich nach Fake aussehen und auch der Inhalt des Profiles durch das unpersönliche aufzählen von Wünschen diverser Geld- und Sachspenden sehr verdächtig nach Abzocke riecht, so muss einem dies doch verdächtig vorkommen, oder?

Die Wirklichkeit sieht aber trotzdem so aus, dass es auch heutzutage immer wieder ein paar Geblendete gibt, die sich von derartig plumpen Methoden gerne über den Tisch ziehen lassen.

Robert A rät bei der Suche nach Fetischen jeglicher Art prinzipiell von Facebook ab. „Fast jeder ahnt es, aber niemand spricht es laut aus. Facebook ist ein einziger Sammelplatz für Fakes und Betrüger. Wenn jemand diesen Fetisch wirklich  verfolgt, dann kann ich nur dringendst empfehlen, zumindest einen Telefoncheck vorab mit der jeweiligen Dame zu machen. Wenn sie wirklich echt ist, dann wird sie sich diesbezüglich nicht querlegen. Von handgeschrieben Zetteln die mit dem Namen oder einer persönlichen Message versehen sind und in die Kamera gehalten werden, darf man nichts halten. So etwas lässt sich auch leicht im Photoshop fälschen und wir haben das seinerzeit selbst oft genug getan.“

Grundsätzlich kann man diesen Ratschlag generell so weitergeben. Speziell was das Thema SM angeht, bekommen wir vom Sexpreller-Team derzeit zwischen zwei und drei Nachrichten pro Woche, die uns auf Fakeprofile aufmerksam machen, welche ausschließlich dem Zweck dienen, den User zu betrügen.

Wir bleiben dran und werden weiter berichten!

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Red Tube – Abmahn-Anwälte verurteilt

Der Red Tube Prozess ist mit einem rechtskräftigen Urteil zu Ende!

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Die meisten von uns erinnern sich bestimmt noch an den berühmt berüchtigten Red Tube Prozess. Sexpreller.com hat darüber berichtet. Dabei ging es um eine beispielslose Abmahnwelle in welcher Internetuser bezichtigt wurden, angeblich illegale Streamings von urheberrechtlich geschützen pornographischen Material durchgeführt zu haben.

Die Kanzlei Urmann +Coleggen Rechtsanwälte mahnte im Oktober 2013 für den Rechteinhaber „Archive AG User“ der Plattform www.redtube.com eine Vielzahl an Usern ab. Diese hätten sich angeblich illegal per Streaming urheberrechtlich geschützte Werke des Rechteinhabers The Archive AG angesehen. Hierbei handelte es sich nicht um einen Einzelfall, wie sie Anzahl der Anfragen zeigte. Neben dem Titel “Amanda’s Secret” wurden noch die Werke “Dream Trip”, “Glamour Show Girls”, sowie “Miriam’s Adventures” abgemahnt.

In allen Fällen wurde die Abgabe einer Unterlassungserklärung eingefordert sowie die Zahlung einer Schadenspauschale von insgesamt immerhin 250,00 €.

Bald aber schon wurde diese Abmahnwelle für die Kanzlei Urmann sehr problematisch. Es begann mit einer juristischen Beschwerdewelle durch die Betroffenen, da dem Landgericht offensichtlich in den Fällen, in denen die Auskunftsbeschlüsse erlassen wurden, ein falscher Sachverhalt zugrunde gelegt wurde. Ebenso ermittelte darauf die Hamburger Staatsanwaltschaft gegen den Geschäftsführer von Urmann + Collegen, da nicht wirklich feststand, ob streamen ansich überhaupt strafbar sei. Am 30. April 2014 teilten die Urmann Rechtsanwälte dem Gericht mit, das Mandat niedergelegt zu haben und die Firma The Archive AG nicht mehr zu vertreten.

Laut dem nun folgenden Urteil stellte das Gericht in Regensburg nun fest, dass die Kanzlei Urmann “wider besseres Wissens” die Abmahnungen aussprach und die Abgemahnte förmlich erpresste.  Das Gericht sah ausreichende Anhaltspunkte für ein arglistiges Verhalten der Kanzlei, da auch das Landgericht Köln getäuscht wurde, um an die Adressdaten der Abgemahnten heranzukommen. Über diese Täuschung wurden die Abgemahnten nicht informiert. Im Gegenteil – Dieser Irrtum wurde schamlos ausgenutzt. Die Adressermittlung erfolgte daher unter Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts der Abgemahnten. Das LG Köln ist bei der Erteilung der Auskünfte von einem völlig anderen Sachverhalt ausgegangen. Die Kanzlei unter Thomas Urmann muss somit Schadenersatz leisten.

Warnung vor „Adult Player“ – Eine App die dich erpresst!

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Wer sich ungünstigerweise die neuartige APP Adult Player auf sein Smartphone geladen hat, bekommt nicht etwa die versprochenen Porno-Videos geschenkt, sondern erlebt stattdessen eine  unangenehme Überraschung. 

Der getarnte Schadcode von Adult Player sperrt nämlich plötzlich das Handy und verlangt ganz unverschämt ein Lösegeld in Höhe von 500 Dollar, damit man das Smartphone weiter benutzen kann! Die Überweisung hat per Pay-Pal zu erfolgen. Siehe auch unser Screenshot:

Adult Player Erpressung
Vorsicht Abzocke!

Das Ganze passiert übrigens alles im Namen der US-Bundespolizei FBI! Besonders perfide: Auf dem gesperrten Bildschirm prangt im Adult Player plötzlich ein Foto des Nutzers, das die App selbst geschossen hat!

Entdeckt wurde diese perfide Fake-App von der Sicherheitsfirma Zscaler. Installierbar ist sie derzeit nur über Drittquellen. Der Google Play Store soll derzeit übrigens nicht betroffen sein.

Hat man sich den Schadcode via Adult Player einmal eingefangen, blockiert er dauerhaft ab dem booten das Gerät. Da hilft dann nur noch, das Smartphone im sicheren Modus ohne Apps aus Drittquellen zu starten und die hinterhältige App zu deaktivieren!

Unsere Empfehlung:  In Zukunft generell die Finger von zweifelhaften Apps dieser Sorte lassen! 😉

Wie viele Nutzer von „Adult Player“ und ähnlicher Apps das Geld aus Scham oder Verzweiflung bisher überwiesen haben, wissen übrigens nur die Kriminellen selbst…

Aktuelle Fakewarnungen

Le Swing:

zania834 – Ein Camportalfake der klassischen Sorte. Natürlich alles „kostenlos“ klaro… Bis man dann halt brennt wie ein Luster…

versaut_w – Will sich nach eigenen Angaben die Rosette dehnen lassen. Stattdessen verkauft sie Mailadressen weiter

fun28 – Bilderklau ist nicht nur unoriginell sondern auch langweilig Madame 😉

Valentina87 – Das spanisch sprechende Fakes für spanische Fake-Datingseiten ausgerechnet auf Le Swing werben, ist natürlich ziemlich blöd arrangiert…

stefaniesmith – „ich stehe voll im leben und weiß, was ich will. mir ist es vollkommen egal, was du über mich denkst. ich werde mich für niemanden verbiegen “ Originalzitat aus dem Profil. Na wenn es dem Fräulein Smith ohnehin egal ist, was wie „über sie denken“, dann können wirs ja laut aussprechen: Hallo FAKE!

Websingles:

ZweiMaeuse – Die vermeintliche Aufgeschlossenheit endet am Portal von affaire.com…

GiuliaB – auch wenn ein gewisser User zarthart den Fakeverdacht zu beseitigen versucht: Es ist trotzdem keine echte Dame! 😉

Meli_K – auch wenn ein gewisser User zarthart den Fakeverdacht zu beseitigen versucht: Es ist trotzdem keine echte Dame! 😉

Ashley Madison:

Kurtisane – Es endet die Zutraulichkeit der strengen Dame am Eingangsportal von X-Partner… Weitere Kommentare dazu sind wohl hinfällig

Facebook und die Camsex-Erpresserbande

So wird man auf Facebook zum Camsex-Erpressungs-Opfer!

Vor einigen Tagen berichteten wir bereits über das dreiste Vorgehen einer kriminellen Camsex-Bande, welche u.a. mit dem Nicknamen „Julia Biedermann“ u.a. auch auf Facebook operiert.

Wer ist „Julia Biedermann“? Und warum schreiben dich wildfremde Frauen auf Facebook an?

Facebook Fake

Julia Biedermann ist ein von einer kriminellen Bande konstruierter Fake, der sich mit diesem und anderen unterschiedlichsten Namen auf diversen kostenlosen Foren und Plattformen  wie eben auch Facebook zunächst mit einem männlichen User anfreundet. Im nächsten Schritt werden Skype-Adressen ausgetauscht und der männliche User zu Camsex (bei BDSM Usern „Camerziehung“) bzw sexuellen Handlungen an sich selbst motiviert. Diese werden unbemerkt per Video mitgeschnitten, um den User hinterher zu erpressen. Entweder er bezahlt 500.- EUR oder das Video wird veröffentlicht. Ausserdem werden sämtliche Facebook-Freunde von dem Video in Kenntnis gesetzt.

Glücklicherweise sind abgesehen von Facebook nun übrigens auch die Medien auf dieses kriminelle Vorgehen aufmerksam geworden. So hat sich der österreichische Radiosender Ö3 kürzlich dieses Themas angenommen. Ö3 Thema – Sex-Abzocke

Wie gefinkelt dabei allerdings wirklich vorgegangen wird, das zeigt sich in diesem kurzen Ausschnitt, den uns freundlicherweise ein betroffener User zur Verfügung gestellt hat. Diese Konversation zeigt, wie so eine Gesprächsanbahnung auf Facebook verläuft und wie letztendlich versucht wird, den User in die Camsex-Falle zu ziehen. Dieser Chat-Ausschnitt beweist auch, dass man nicht unbedingt von Haus aus naiv sein muss, um auf so etwas reinzufallen, sondern dass es wirklich JEDEM passieren kann! Wir haben keinen der Sätze verändert, jedoch die Konversation etwas abgekürzt um das Lesen der wesentlichen Dinge zu erleichtern.

Die Konversation beginnt auf Facebook. Der Lockvogel wird mit „xxx“ abgekürzt, das Opfer als „User“ bezeichnet.

xxx hat ein einfaches Facebook-Profil mit dem Profilbild einer attraktiven Dame Anfang 20.


xxx: Hi Du!
User: Kennen wir uns?
xxx: Weiß nicht genau. Ich war vor 2 Wochen auf einer Party in München und ich glaub du hast mir deine Nummer gegeben. Nur wusste ich deinen Nachnamen nicht. Jetzt hab ich aber dein Profil da auf Facebook entdeckt und du schaust aus wie derjenige.. gg
User: aha gg Ne, bins nicht. Bin zwar aus München, aber vor 2 Wochen war ich gar nicht da.
xxx: Oh achso.. Schade hehe Die Ähnlichkeit ist wirklich ein Wahnsinn. Ich bin ja auch aus München.
User: Ach ja? Woher?
xxx: Nähe Hauptbahnhof. Aber ich such grad was neues, weißt du jemanden der eine Wohnung frei hat?
User: Ne derzeit nicht. Du hast ja nur das Profilbild online. Bist neu auf Facebook?
xxx: Ja, noch nicht so lang dabei.. Darf ich dir eine Anfrage senden?
User: Mhh mach ich normal nicht so schnell, aber ok :-)

Freundschaftsanfrage wird gestellt und angenommen

xxx: Danke fürs annehmen. Du bist schon länger auf Facebook, stimmts?
User: Warum?
xxx: Naja, über 700 Freunde.. :-) Ich frag mich wie man zu so vielen kommt.
User: Naja, die meisten kenn ich gar nicht persönlich. Würde sagen so ein Drittel kenn ich wirklich.
xxx: Bist auch single seh ich grad.
User: Jep. Du auch?
xxx: Ja, schon seit 3 Monaten.
User: Wie lange wart ihr zusammen.
xxx: So ca ein Jahr. Aber es sind dann Sachen passiert die mir nicht so gefallen haben.
User: Verstehe.. War er garstig?
xxx: Nein, das ist es nicht *lach* . Wir hatten einfach unterschiedliche Vorstellungen von Sex.
User: oh haha.. Was denn?
xxx: Naja, ich hatte es halt gern oral, und er wollte aber nicht.. ich weiß unglaublich, aber so etwas gibts.
User: Moment… Meinst du er wollte bei dir nicht, oder er wollte nicht das du bei ihm?
xxx: Letztes. Er hat sich nicht gern blasen lassen.
User: Blödsinn.
xxx: Doch! Schwöre! lol
User: ggg Na gibst denn das?
xxx: Ja was weiß ich, was mit dem los war…
User: und das war dann der Trennungsgrund oder wie?
xxx: Naja nicht nur, aber ich machs halt gern mit dem Mund und es ist halt schon etwas komisch wenn der Partner das dann nicht will.
User: Ja das kann ich mir vorstellen. Also was mich angeht: Bei mir wärs kein Problem *fg*
xxx: Na das kann aber schnell mal wer behaupten. Kannst es beweisen? gg
User: Wüsste nicht wie…
xxx: Na einladen musst mich jetzt nicht nach Hause. dafür kennen wir uns ja kaum hihi
User: Tja, dann wirds wohl ein Geheimnis bleiben 😉
xxx: Mhh hast du eigentlich skype?
User: ja schon. Magst dort schreiben?
xxx: Ja gern, ist leichter als in dem kleinen Fenster auf Facebook.

Skypeadressen werden ausgetauscht.

Kontakt wird auf Skype fortgesetzt.

xxx: Hi!
User: Hallo
xxx: So hier gehts deutlich leichter. Cam hast auch seh ich grad..
User: ja, mach ich aber nur an wenn du deine auch anmachst 😉
xxx: Ja das wär kein Problem.. Weil wir zuerst beim Thema waren: Woraus stehst du eigentlich beim Sex?
User: Ja alles was beiden Spaß macht. Oral ist klar.. Wissen wir ja schon gg Anal ist auch super.
xxx: Geil! Mhh, hast heut Abend schon was vor?
User: ne noch nicht.
xxx: Ok, nachdem wir beide solo sind, hättest Bock dich mit mir zu treffen?
User: Ja klar, warum nicht.
xxx: Ok, dann beweis mir aber jetzt noch via Cam, das du es gern hast wenn du einen geblasen kriegst.
User: Na du bis gut. Wie soll ich das beweisen du bist ja nicht da! gg
xxx: Wir machen einfach beide die Cam an und legen gleich los. Traust dich?
User: mhh..
xxx: Bist feig oder was?
User: na gut, mach an! Hast Mikro auch
xxx: Nein, kein Mikro.

Beide Cams werden angemacht.

xxx: Rück ein bisschen zurück will dir ja in die Augen schauen.
User: Besser so? Zeig mal auch dein Gesicht!
xxx: Ja gleich! Schau ich zieh mich erst mal aus. Jetzt pack mal aus den Schwanz! Will sehen was in der Hose ist.

Der User entblösst sich.

xxx: Mach ihn hart für mich.

xxx nimmt sexuelle Handlungen an sich vor, ohne ihr Gesicht zu zeigen. Der User ebenfalls. Er ist optimal im Bild.

Ca. 2 Minuten vergehen. Plötzlich wird die Übertragung beendet.

User: Hallo? Noch da? Nimm an!

xxx: Du bist gerade beim onanieren gefilmt worden! Dein Gesicht ist perfekt zu sehen und die Aufnahme befindet sich auf unserem Server! In diesem Moment sind wir gerade dabei,
an alle deine Facebook-Freunde eine Freundschaftsanfrage zu stellen! Jeder der sie annimmt, bekommt in exakt 24 Stunden einen Link zu den Aufnahmen deines Onaniervideos geschickt! Ausserdem werden wir dein Video auf Youtube sowie in vielen
anderen Kanälen veröffentlichen. Deine EINZIGE Möglichkeit, das zu verhindern, ist die Zahlung einer Freigabe-Summe in der Höhe von 500.- EUR innerhalb einer Frist von 24 Stunden per ……………….

…………….
…………….
…………….

Wir verhandeln nicht, wir sind nicht identifizierbar und du hast KEINE andere Chance als zu bezahlen!

Hoffe mich verständlich ausgedrückt zu haben.

Wir erwarten den vorgeschriebenen Geldbetrag und verbleiben:

Julia Biedermann & Freunde

————————————————————————-

Was lernen wir aus dieser Konversation? Kann man daraus schließen, dass der betroffene User besonders leichtsinnig oder naiv zu Beginn gehandelt hat? Nein, eigentlich nicht. Zu Beginn war er sogar zurecht eher misstrauisch und die Dame ist entsprechend glaubwürdig zurückhaltend geblieben, ohne sofort mit der Tür ins Haus zu fallen. Es ist ein sehr anschauliches Beispiel, welches beweist, dass so eine Sache heutzutage (fast) jedem Mann passieren kann.

Wie lässt sich so ein negatives Erlebnis vorbeugen?

Möglichkeit 1:  Auf Camsex/Camerziehung verzichten. (Schon klar, keine gute Nachricht, aber die sicherste Lösung)

Möglichkeit 2:  Auf sichere Systeme wie beispielsweise Fundorado oder Sadorado ausweichen. Dort finden bei der Registrierung Altersverifikationen statt, obendrein haben diese Plattformen den Vorteil, dass offizielle Mitglieder kostenlos Camsex oder Camerziehung rund um die Uhr praktizieren können. Mit verifizierten, echten Damen ohne finanziellen Interesse!

Möglichkeit 3: Wer trotzdem per Skype seiner Leidenschaft nachgehen möchte: Praktiziere Camsex/Camerziehung ausschließlich mit dir persönlich bekannten Personen! „Persönlich bekannt“ heißt: Du bist mit der Person nicht bloß auf Facebook befreundet (was nämlich in Wahrheit rein gar nichts wert ist), sondern auch in der Realität!

Eine kleine Erörterung noch zu dem Artikel des Radiosenders Ö3. Dort wird u.a. die Empfehlung gegeben folgenden Text an den Erpresser zu verfassen:

„Ich bin der Vater/die Mutter des Burschen, den Sie gerade gefilmt haben. Es ist nach §207a StGB „pornografische Darstellung Minderjähriger“ verboten, pornografische Aufnahmen von Personen unter 18 zu machen, zu besitzen und auch zu veröffentlichen. Sollten Sie dies dennoch tun, werde ich nicht davor zurück schrecken, Anzeige zu erstatten.“ Dieser Paragraph gilt in ganz Europa und schreckt Betrüger häufig schon als Androhung ab.

Naja.. Also ob das so dermassen kriminelle Personen wirklich „abschreckt“ wollen wir mal eher bezweifeln. Zumal viele dieser agierenden Banden im Übrigen von außerhalb Europas agieren. Noch weiß niemand wer sich konkret hinter „Julia Biedermann“ und den anderen Pseudonymen verbirgt. Es deutet aber zumindest einiges darauf hin, dass es sich um einen Personenkreis aus dem deutschsprachigen Raum handelt. Auch deshalb zeigt sich einmal mehr, dass es nicht unbedingt immer die „Nigeria-Connection“ oder rumänische Erpresserbanden sein müssen. Der kostenlose Dienst Skype wird in letzter Zeit vermehrt für kriminelle Aktionen dieser Art missbraucht. Wir von sexpreller, halten euch auf dem Laufenden und helfen euch im Falle von Problemen dieser und ähnlicher Art gerne weiter!