Schlagwort-Archiv: Fakes

Strafanzeige gegen Datingportal von HQ Entertainment!

HQ Entertainment im Fadenkreuz der Arbeiterkammer

Die Vorarlberger Arbeiterkammer hat gegen das Unternehmen HQ Entertainment mit Sitz in Wien,  Strafanzeige wegen vermeintlichen Betruges gestellt.

HQ Entertainment betreibt mehrere Dating-Portale und wird in der Anzeige beschuldigt, zahlungswilligen Männern vorzugaukeln, dass sie auf ihren Webseiten reale Frauen für Treffen kennenlernen können, obwohl es sich in Wahrheit um Fakeprofile handeln soll.

In den AGB`s von HQ Entertainment ist jedoch auch von „Kommunikation mit realen Usern“ und „eventuell realen Treffen“ die Rede. Wer sich anmeldet, muss (bei einem gewählten kostenpflichtigen Tarif)  für die Services der Website bezahlen. In der Betrugsanzeige sind beispielhaft fünf Fälle angeführt, bei denen Männern zwischen 25 und angeblich 900 Euro bezahlen sollten. Zu Treffen mit realen Personen ist es nach deren Angaben nie gekommen.

Wir vom Sexpreller-Team sehen diese Vorwürfe derzeit eher differenziert. Zwar haben wir mit HQ Entertainment weder jetzt noch in der Vergangenheit etwas zu tun gehabt, noch hegen wir irgendwelche Sympathien für diese Firma und ihre Projekte. (Aus diesem Grund werden diese Seiten bei uns auch nicht empfohlen). Weiteres liegen uns zu den besagten Seiten bislang kaum relevante Testberichte oder Fakewarnungen unserer User vor.  Wir haben allerdings trotzdem sehr große Zweifel, dass der Vorwurf dem diese Anzeige zugrunde liegt, vor Gericht Bestand haben wird. Tatsächlich ist es jedenfalls auch bei HQ Entertainment offenbar möglich, dass sich auch reale Frauen in deren Plattformen anmelden können. Demzufolge ist der Vorwurf, dass reale Treffen generell ausgeschlossen sind, nicht zielführend, da nicht nachweisbar. Bzw müsste sich lediglich ein einzelner realer Kontakt von HQ Entertainment nachweisen lassen und das wird nach all den Jahren in denen es diese Firma offenbar schon gibt ja wohl möglich sein. Des weiteren fragen wir uns, wie es möglich ist, 900 EUR auf dieser Plattform auszugeben? Die Tarifmodelle sämtlicher Seiten von HQ Entertainment lassen diese Summe nämlich gar nicht zu… Somit bleibt nur die Schlußfolgerung, dass der User eventuell zusätzliche Coins zum Zwecke des Kontakte knüpfens auf den jeweiligen Webseiten gekauft hat. Was ihm als Gegenleistung für seinen Kauf dann ja auch hoffentlich ermöglicht wurde…

Nicht falsch verstehen liebe Leser: Wir haben ja schon in der Vergangenheit auch kritisch über Lovoo berichtet. Aber letztendlich kommt es vorallem darauf an, ob ein Portal dem zahlenden User auch ermöglicht reele Kontakte knüpfen zu können. Dabei ist auch interessant zu erfahren, auf welchem Wege ECHTE weibliche Kundschaft auf die Datingseite gebracht wird. Exemplarisch sei hiefür an dieser Stelle das positive Beispiel amateureficken.info erwähnt. Dort passiert dies beispielweise dadurch, dass ehemalige Camsenderinnen (umgangssprachlich „Amateure“ genannt) sich für private Sex-Treffen anbieten. Und nicht immer wird dafür Taschengeld verlangt… Das es auf amateureficken.info schon zu vielen realen Treffen gekommen ist , beweisen eure Lesermails ja wohl am aller Besten! 😉 Es gibt also sehr wohl sichere und zuverlässige Sex-Datingportale im Netz bei denen man auch reale Treffen haben kann! Von daher freuen wir uns auch immer über neue Erfahrungsberichte von euch!

Was HQ Entertainment und seine Portale betrifft, werden wir den Fall jedenfalls weiter verfolgen und gegebenenfalls über den Ausgang berichten.

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HQ Entertainment

Lovoo – Inhaber verhaftet! Absturz einer Datingapp

Lovoo – Razzia und Verhaftungen wegen angeblicher Fakeprofile

Da muss den Mitarbeitern der Lovoo GmbH in Dresden ziemlich der Schreck in die Glieder gefahren sein, als plötzlich vermummte, mit Maschinenpistolen bewaffnete Kriminalbeamte mit Rammbock ihre Zentrale stürmten. Und in der Tat muss man sich fragen: Hat die deutsche Justiz bzw der Polizeiapparat schon einmal etwas von Verhältnismäßigkeit gehört? Schön und gut: Das was die Betreiber von Lovoo da gemacht haben, war zweifelsohne eine Gaunerei, aber sie wie brandgefährliche Schwerkriminelle zu behandeln, muss man schon als fragwürdig bezeichnen.

Was ist bei Lovoo geschehen?

Bereits im September berichtete das „CT-Magazin“ über mögliche illegale Vorgänge rund um das beliebte Portal Lovoo. So sollen angeblich von der Firmenleitung installierte weibliche Fakeprofile männliche User die sich im kostenlosen Modus befanden dazu animiert haben, auf den kostenpflichtigen Tarif umzusteigen. Belegt haben will CT diesen Vorwurf durch Auszüge aus entwendeten Programmiercodes, sowie E-Mails der Geschäftsleitung. Lovoo hat dazu auch in Form verschiedener Presseaussendungen Stellung genommen, jedoch nie den Einsatz von Fakes bestritten.

Interessanterweise haben wir übrigens erst kürzlich von Michael Krüger, Betreiber von erotikportal-vergleich.com, einen entsprechenden Hinweis erhalten, dass Lovoo aufgrund dieses Geschäftsgebahrens weder für User noch für werbende Vergleichsportale derzeit zu empfehlen sei. Offenbar hat der Mann recht behalten…

Nun könnte man meinen, dass die Praxis Fakes einzusetzen, ja bei sehr vielen Datingplattformen Alltag ist, jedoch verhält sich der Fall Lovoo doch eher speziell. Zum einen hat das Portal von sich selbst stets behauptet immer rigoros gegen Fakes vorzugehen und diese nicht zuzulassen. Zum anderen gab es in den AGBs von Lovoo keinerlei Hinweise auf das einsetzen von animierten Profilen, so wie das bei vielen anderen Portalen der Fall ist. Letztendlich wurde Lovoo wohl ein Whisteblower aus den eigenen Reihen zum Verhängnis. Denn hätte es den nicht gegeben, würde die Masche wahrscheinlich noch ewig so weitergehen.  Es kann im übrigen aber auch nicht ganz ausgeschlossen werden, dass hier nicht auch ein Konkurrenzunternehmen seine Finger im Spiel hat. Weiters ist natürlich zu bedenken, dass Lovoo (besonders von Männern) sehr wohl auch zur Sexsuche genutzt wird, dass es sich bei dem Portal aber in erster Linie um eine Singleplattform handelt. Und wenn es um die „große Liebe“ geht, sieht der Gesetzgeber offenbar noch einmal genauer hin, als bei vielen reinen Sex-Datingportalen.

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Was ich persönlich interessant finde, ist die Tatsache, dass Lovoo eigentlich recht erfolgreich am Markt unterwegs war und ich mich schon frage, warum man sich letztendlich zu einer derartigen Betrugsmasche hinreissen hat lassen.  War das wirklich notwendig? Ich habe diese Plattform zwar nie beworben, jedoch vor einigen Jahren mal selbst ausprobiert. Und grundsätzlich fand ich das ganze nicht so schlecht dort. Ich konnte sogar einen Kontakt zu einer (echten) Dame herstellen. Weiters findet man im Netz zahlreiche (durchwegs glaubwürdige) Berichte von Usern, die von ihrer gefundenen Liebe auf Lovoo schwärmen. Wie es jetzt mit dem Portal weitergeht, ist aber wohl unklar.

Mittlerweile wurde einer der drei verhafteten Geschäftführer wieder auf freien Fuss gesetzt. Mal sehen wie die ganze Sache ausgeht. Wir berichten darüber.

 

 

Die Abzocke der Geldherrinnen-Fakes

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Wie vermeintliche Geldherrinnen User auf Facebook abzocken

Wer sich in den Weiten des Internets auf die Suche nach sadomasochistischen
Praktiken begibt, wird sicher das eine oder andere mal schon mit einem etwas sonderbar anmutenden Fetisch  konfrontiert worden sein. „Sonderbar“ deshalb, weil selbst für die meisten SM-Interessenten es nicht wirklich erstrebenswert erscheint, sein sauer verdientes Geld ohne jeglicher Gegenleistung einer ihm wildfremden „Dame“ anzuvertrauen.  Konkret geht es um den Zahlsklaven-Fetisch, den – man möchte meinen – wohl tausende attraktiver Herrinnen in Form ihres Geldherrinnen-Daseins versuchen zu bedienen.

Besonders häufig anzutreffen, sind diese „Damen“ vorallem auf Facebook, was natürlich einen guten Grund hat. Ein Facebookprofil mit geklauten Fotos und falscher Identität ist schnell angelegt und gerade dort scheint man  ja aufgrund der Anzahl an Usern immer genug zahlungsbereite, devote Objekte zu finden.

Lasst uns vorne herein eines klarstellen:

Wir wollen hier diese Art von Fetisch weder kritisieren, noch herabwürdigen.
Es ist in Ordnung, wenn ein Mann Freude dabei empfindet, einer echten dominanten Lady (Betonung auf ECHT) jeden Wunsch von den Augen abzulesen und sich das entsprechend etwas kosten lässt. Vorallem dann, wenn er das wirklich passende, weibliche Gegenstück dafür gefunden hat.

Eine große Problematik lässt sich bei dem Thema jedoch leider nicht verleugnen. Nämlich jene, dass gut 99% aller im Netz (vorallem auf Facebook) befindlichen selbsternannten Geldherrinnen, schlicht und einfach Fakes sind.

Aufmerksam gemacht auf diesen Umstand, hat uns ausgerechnet jemand, der es einfach wissen muss. Nennen wir unseren Informanten, mit dem wir da letzte Woche ein sehr interessantes Gespräch führten, einfach mal Robert A.

Robert A. war selbst jahrelang als vermeintliche Geldherrin im Netz unterwegs und dabei auch Teil eines durchstrukturierten Netzwerkes, welches auf diversen Social Mediaplattformen (unter anderem eben auch Facebook) zahlreiche
miteinander verknüpfte Accounts führte.

„Hinter dieser Art des Geld verdienens, stecken zu gut 99% immer Betrüger und keine echt so veranlagten Frauen.“, gibt uns Robert A. zu Protokoll. Er bringt dabei auch noch ins Spiel, dass sämtliche Verdienste in Form von Amazongutscheinen, Paysafeguthaben aber auch Geldüberweisungen prinzipiell an der Steuer vorbeilaufen bzw oft auch im Ausland reingewaschen werden. Offiziell laufen derartige finanzielle Zuwendungen immer unter dem Deckmantel einer „Spende“…

Wie agieren diese Fakes?

Laut Robert A. gibt es unterschiedlichste Vorgehensweisen. Zumeist wird der Kontakt über Facebook hergestellt. Dies geschieht nicht selten in eigens dafür gegründeten Gruppen.

„Wir haben manchmal eigene Moneydom-Gruppen auf Facebook gegründet, die Zahlsklaven anziehen sollten. Dabei haben wir oft mehrere Herrinnen-Fakeaccounts angelegt um die Gruppe zu beleben. Mehrmals haben wir erlebt, dass sich die Zahlsklaven
gegenseitig selbst überboten haben. Jeder wollte seiner Lieblingsherrin das jeweils schönste und größte Geschenk zukommen lassen. Wenn einer dann per Paysafecard oder Amazon 200 EUR an unseren Dominafake-Account überwiesen hat und von der jeweiligen
Fakeherrin dann gelobt wurde, kam auch gleich der Nächste an, der die Summe mit 300.- EUR überboten hat. Das hat sich dann manches Mal bis in vierstellige Beträge gesteigert. Hat ein potentieller Zahlsklave nur große Töne gespuckt, sprich nur geprahlt, aber nie überwiesen, wurde er zumeist in der Gruppe bloßgestellt und anschließend
hinausgeworfen und gesperrt. Solche Leute gab`s natürlich auch. Die echten Zahlsklaven jedoch, haben gerade zu Beginn des Facebookzeitalters nicht selten bis zu 1000.- EUR pro Monat – manchmal auch mehr – dagelassen.  Es war wirklich eine verrückte Zeit.“

Kontakt hergestellt und dann?

„In weiterer Folge, hat man die Konversation oft auch per Skype fortgesetzt und dort die Zahlungsmodalitäten geklärt. Per Skype deshalb, da die Lebensdauer eines solchen Profils auf Facebook oftmals beschränkt war und man seinen Geldgeber natürlich nicht verlieren wollte. Ganz zu Beginn liesen wir uns das Geld noch auf eine eigens angeschaffte VISA Kreditkarte direkt überweisen. Betrüger wie der ebenfalls schon mal dokumentierte Fake „Patricia Catlett“ haben sich auf diese Art und Weise sicherlich einiges ergaunert. Im Zuge der Verschärfungen diverser Finanzgesetze, wurde diese Zahlungsmethode schließlich jedoch zu unsicher. In weiterer Folge kam dann verstärkt das System der Paysafekarten zum Einsatz. Der Zahlsklave musste dazu Paysafekarten kaufen und unseren Fakes die Registriernummer der Karte verraten. Dann konnte der Betrag von uns eingelöst werden. Rückverfolgbar ist so etwas generell nicht.“

Eine ebenfalls sehr häufig angewandte Methode ist das erfüllen einer „Wunschliste“ durch geschenkte Amazongutscheine. Das Problem dabei auch hier: Ist das Geld auf das vom Fake bekanntgegebene Konto erstmal überwiesen, hat man keine Chance es wieder zurückzubekommen. Des weiteren ist Amazon auch bei Betrugsanzeige nicht bereit
die Daten des Accountinhabers preiszugeben.

Robert A. dazu: „Wenn man merkt, dass der Zahlsklave bereit ist, mehr zu geben und zu bezahlen, bleibt der Kontakt bestehen. Das Opfer wird dann in regelmäßigen Abständen, zwischen ein und zweimal pro Woche dazu gedrängt, seinen Obolus  zu leisten. Wenn man merkt das der User misstrauisch wird oder einen Fakecheck verlangt, wird der Kontakt prinzipiell immer blockiert.“

Warum ist Robert A. eigentlich ausgestiegen, wird man sich nun fragen. Und genau das wollten auch wir von ihm wissen. „Nach fast 10 Jahren war die Luft raus. Abgesehen davon, wurde es aufgrund der stetig anwachsenden Konkurrenz immer schwerer,
noch echte , zahlungskräftige Männer ausfindig zu machen. Dazu kommen fakesichere Verifikationssysteme wie beispielsweise Sadorado und diese Plattformen verhindern letztendlich das anmelden von Fakes sehr effizient.   Ich gebe aber zu, dass es nicht nur der sinkende Umsatz war, sondern auch ein zunehmend aufkommendes, schlechtes Gewissen. Wir brauchen da nicht um den heissen Brei rumzureden. Das ist natürlich böser Betrug der hier stattfindet und es dürfte wohl den wenigsten Männern klar sein, dass sie es fast immer mit Betrügern und eben nicht mit echten Damen die ihren Fetisch ausleben zu tun haben. Auch die Methoden haben sich verschärft. Wenn heute ein Zahlsklave nichts mehr geben will, kommt es nicht selten zu Erpressungsversuchen. Ist man beispielsweise in Besitz von eindeutigem Bildmaterial (z. Nacktfotos) des Zahlsklaven, wird nicht selten mit der Veröffentlichung dieser Fotos gedroht, sofern der Sklave nicht bereit ist seine Beiträge der Geldherrin weiter zu bezahlen. Mit diesen Praktiken wollte ich letztendlich nichts mehr zu tun haben“ so Robert A.

In der Tat mögen sich so manche Geldherrinnen-Profile für Aussenstehende äußerst skurill lesen. Wenn Fotos schon dermassen offensichtlich nach Fake aussehen und auch der Inhalt des Profiles durch das unpersönliche aufzählen von Wünschen diverser Geld- und Sachspenden sehr verdächtig nach Abzocke riecht, so muss einem dies doch verdächtig vorkommen, oder?

Die Wirklichkeit sieht aber trotzdem so aus, dass es auch heutzutage immer wieder ein paar Geblendete gibt, die sich von derartig plumpen Methoden gerne über den Tisch ziehen lassen.

Robert A rät bei der Suche nach Fetischen jeglicher Art prinzipiell von Facebook ab. „Fast jeder ahnt es, aber niemand spricht es laut aus. Facebook ist ein einziger Sammelplatz für Fakes und Betrüger. Wenn jemand diesen Fetisch wirklich  verfolgt, dann kann ich nur dringendst empfehlen, zumindest einen Telefoncheck vorab mit der jeweiligen Dame zu machen. Wenn sie wirklich echt ist, dann wird sie sich diesbezüglich nicht querlegen. Von handgeschrieben Zetteln die mit dem Namen oder einer persönlichen Message versehen sind und in die Kamera gehalten werden, darf man nichts halten. So etwas lässt sich auch leicht im Photoshop fälschen und wir haben das seinerzeit selbst oft genug getan.“

Grundsätzlich kann man diesen Ratschlag generell so weitergeben. Speziell was das Thema SM angeht, bekommen wir vom Sexpreller-Team derzeit zwischen zwei und drei Nachrichten pro Woche, die uns auf Fakeprofile aufmerksam machen, welche ausschließlich dem Zweck dienen, den User zu betrügen.

Wir bleiben dran und werden weiter berichten!

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Facebook Fakes von sexpreller.com entlarvt!

Neben den obligatorischen Fakewarnungen zu den allseits bekannten Portalen, teilen wir euch ab sofort auch regelmäßige Facebook-Fakewarnungen mit! Ihr werdet erstaunt sein, wieviele unechte Profile auf Facebook euch das Geld aus der Tasche ziehen wollen!

Achtung Änderung: Unsere Fakewarnungen werden ab sofort ausschließlich per Mail an Euch weitergeleitet! Wer immer informiert sein will möge sich hier in unsere VIP Liste eintragen:

Unsere Mitteilungen, Tipps und Fakewarnungen erhältst du maximal einmal pro Woche!

Aktuelle Fakewarnungen

Le Swing:

zania834 – Ein Camportalfake der klassischen Sorte. Natürlich alles „kostenlos“ klaro… Bis man dann halt brennt wie ein Luster…

versaut_w – Will sich nach eigenen Angaben die Rosette dehnen lassen. Stattdessen verkauft sie Mailadressen weiter

fun28 – Bilderklau ist nicht nur unoriginell sondern auch langweilig Madame 😉

Valentina87 – Das spanisch sprechende Fakes für spanische Fake-Datingseiten ausgerechnet auf Le Swing werben, ist natürlich ziemlich blöd arrangiert…

stefaniesmith – „ich stehe voll im leben und weiß, was ich will. mir ist es vollkommen egal, was du über mich denkst. ich werde mich für niemanden verbiegen “ Originalzitat aus dem Profil. Na wenn es dem Fräulein Smith ohnehin egal ist, was wie „über sie denken“, dann können wirs ja laut aussprechen: Hallo FAKE!

Websingles:

ZweiMaeuse – Die vermeintliche Aufgeschlossenheit endet am Portal von affaire.com…

GiuliaB – auch wenn ein gewisser User zarthart den Fakeverdacht zu beseitigen versucht: Es ist trotzdem keine echte Dame! 😉

Meli_K – auch wenn ein gewisser User zarthart den Fakeverdacht zu beseitigen versucht: Es ist trotzdem keine echte Dame! 😉

Ashley Madison:

Kurtisane – Es endet die Zutraulichkeit der strengen Dame am Eingangsportal von X-Partner… Weitere Kommentare dazu sind wohl hinfällig

Aktuelle Fakewarnungen affaire.com und co

Fakewarnungen für affaire.com usw usf.

Liebe User! Bedingt durch unseren Sommerurlaub, mit etwas Verspätung nun die aktuellsten Fakemeldungen. Danke an dieser Stelle für Eure Mitwirkung! Das Fakemeldeformular wird fleissig genutzt, das freut uns sehr! :-)

Websingles:

blinkie6  – Nacktfotos ohne Ende im Profil, aber leider auch Empfehlungen für die unseriöse „hasimausi.net“ Seite (mehr zu dieser Seite demnächst)

blondund – Tja wenn man „blondund“ heißt, möchte man meinen man hat es mit einer Blondine zu tun. Stattdessen erwarten uns Fotos einer Afroamerikanerin, die noch dazu auf zahlreichen anderen Onlinebörsen zu finden sind. Und: natürlich eine hasimausi.net Empfehlung.

olala88 – Netter Fake, sehr bemüht, aber eben nur ein Fake. Und ein paar Mehrwertnummernportale gibts auch noch mitgeschickt. sehr bezaubernd wirklich…

carolin2787 – Carolin ist 27 Jahre alt und auf der Suche nach ihrem „Traumprinzen“. Leider bemüht sie uns dann auch noch auf hasimausi.net. Nein danke…

Le Swing:

weibchen44 – meint in ihrem Profil:

„Abends komme ich aus dem Büro, mein Mann sitzt auf der Couch (lieber mit seinem Bier als mit mir…) und im Bett ist nur noch Langeweile angesagt! Dabei finde ich mich durchaus attraktiv, ich habe blonde Haare, graue Augen und eine gute Figur.
Falls es dir genauso geht wie mir, melde dich doch bei mir, ich warte auf deine Mail an elfriedeg ( a t ) g m x (punkt) n e t“
Leider bekommt man dann zahlreiche Spammails die wahrscheinlich nicht mal ihr Mann haben will…

ladysnow – Eine Möchtegerndomina, die dann u.a. auch auf dieser netten Mehrwertpage zu finden ist: http://www.lustwolke.ch/cgi-bin/dbsgate1.dll?WAA_PACKAGE=agscallch&WAA_FORM=profil&IDINTERN=28

affaire.com

Marion123 – Marion129

Die große Marioninvasion. Kurioserweise macht sie (nachdem man sie angeschrieben hat) fleissig Werbung für C-Date. Sozusagen von einer Abzockerseite zur nächsten. Bitte spart euch das Leute!

Date48.de

Kleinejessi – Auch hier das selbe Schema wie auf Affaire. Diesesmal gehts allerdings zu xPartner und wieder mal zu hasimausi.net. By the way: Man müsste date48.de mal fragen, ob die überhaupt echte Frauen auf ihrer Seite haben. Nach den vielen Userberichten über zahlreiche Fakes und diverser Erfahrungsberichte, muss man nämlich leider das Gegenteil annehmen…

 

 

Facebook und die Camsex-Erpresserbande

So wird man auf Facebook zum Camsex-Erpressungs-Opfer!

Vor einigen Tagen berichteten wir bereits über das dreiste Vorgehen einer kriminellen Camsex-Bande, welche u.a. mit dem Nicknamen „Julia Biedermann“ u.a. auch auf Facebook operiert.

Wer ist „Julia Biedermann“? Und warum schreiben dich wildfremde Frauen auf Facebook an?

Facebook Fake

Julia Biedermann ist ein von einer kriminellen Bande konstruierter Fake, der sich mit diesem und anderen unterschiedlichsten Namen auf diversen kostenlosen Foren und Plattformen  wie eben auch Facebook zunächst mit einem männlichen User anfreundet. Im nächsten Schritt werden Skype-Adressen ausgetauscht und der männliche User zu Camsex (bei BDSM Usern „Camerziehung“) bzw sexuellen Handlungen an sich selbst motiviert. Diese werden unbemerkt per Video mitgeschnitten, um den User hinterher zu erpressen. Entweder er bezahlt 500.- EUR oder das Video wird veröffentlicht. Ausserdem werden sämtliche Facebook-Freunde von dem Video in Kenntnis gesetzt.

Glücklicherweise sind abgesehen von Facebook nun übrigens auch die Medien auf dieses kriminelle Vorgehen aufmerksam geworden. So hat sich der österreichische Radiosender Ö3 kürzlich dieses Themas angenommen. Ö3 Thema – Sex-Abzocke

Wie gefinkelt dabei allerdings wirklich vorgegangen wird, das zeigt sich in diesem kurzen Ausschnitt, den uns freundlicherweise ein betroffener User zur Verfügung gestellt hat. Diese Konversation zeigt, wie so eine Gesprächsanbahnung auf Facebook verläuft und wie letztendlich versucht wird, den User in die Camsex-Falle zu ziehen. Dieser Chat-Ausschnitt beweist auch, dass man nicht unbedingt von Haus aus naiv sein muss, um auf so etwas reinzufallen, sondern dass es wirklich JEDEM passieren kann! Wir haben keinen der Sätze verändert, jedoch die Konversation etwas abgekürzt um das Lesen der wesentlichen Dinge zu erleichtern.

Die Konversation beginnt auf Facebook. Der Lockvogel wird mit „xxx“ abgekürzt, das Opfer als „User“ bezeichnet.

xxx hat ein einfaches Facebook-Profil mit dem Profilbild einer attraktiven Dame Anfang 20.


xxx: Hi Du!
User: Kennen wir uns?
xxx: Weiß nicht genau. Ich war vor 2 Wochen auf einer Party in München und ich glaub du hast mir deine Nummer gegeben. Nur wusste ich deinen Nachnamen nicht. Jetzt hab ich aber dein Profil da auf Facebook entdeckt und du schaust aus wie derjenige.. gg
User: aha gg Ne, bins nicht. Bin zwar aus München, aber vor 2 Wochen war ich gar nicht da.
xxx: Oh achso.. Schade hehe Die Ähnlichkeit ist wirklich ein Wahnsinn. Ich bin ja auch aus München.
User: Ach ja? Woher?
xxx: Nähe Hauptbahnhof. Aber ich such grad was neues, weißt du jemanden der eine Wohnung frei hat?
User: Ne derzeit nicht. Du hast ja nur das Profilbild online. Bist neu auf Facebook?
xxx: Ja, noch nicht so lang dabei.. Darf ich dir eine Anfrage senden?
User: Mhh mach ich normal nicht so schnell, aber ok :-)

Freundschaftsanfrage wird gestellt und angenommen

xxx: Danke fürs annehmen. Du bist schon länger auf Facebook, stimmts?
User: Warum?
xxx: Naja, über 700 Freunde.. :-) Ich frag mich wie man zu so vielen kommt.
User: Naja, die meisten kenn ich gar nicht persönlich. Würde sagen so ein Drittel kenn ich wirklich.
xxx: Bist auch single seh ich grad.
User: Jep. Du auch?
xxx: Ja, schon seit 3 Monaten.
User: Wie lange wart ihr zusammen.
xxx: So ca ein Jahr. Aber es sind dann Sachen passiert die mir nicht so gefallen haben.
User: Verstehe.. War er garstig?
xxx: Nein, das ist es nicht *lach* . Wir hatten einfach unterschiedliche Vorstellungen von Sex.
User: oh haha.. Was denn?
xxx: Naja, ich hatte es halt gern oral, und er wollte aber nicht.. ich weiß unglaublich, aber so etwas gibts.
User: Moment… Meinst du er wollte bei dir nicht, oder er wollte nicht das du bei ihm?
xxx: Letztes. Er hat sich nicht gern blasen lassen.
User: Blödsinn.
xxx: Doch! Schwöre! lol
User: ggg Na gibst denn das?
xxx: Ja was weiß ich, was mit dem los war…
User: und das war dann der Trennungsgrund oder wie?
xxx: Naja nicht nur, aber ich machs halt gern mit dem Mund und es ist halt schon etwas komisch wenn der Partner das dann nicht will.
User: Ja das kann ich mir vorstellen. Also was mich angeht: Bei mir wärs kein Problem *fg*
xxx: Na das kann aber schnell mal wer behaupten. Kannst es beweisen? gg
User: Wüsste nicht wie…
xxx: Na einladen musst mich jetzt nicht nach Hause. dafür kennen wir uns ja kaum hihi
User: Tja, dann wirds wohl ein Geheimnis bleiben 😉
xxx: Mhh hast du eigentlich skype?
User: ja schon. Magst dort schreiben?
xxx: Ja gern, ist leichter als in dem kleinen Fenster auf Facebook.

Skypeadressen werden ausgetauscht.

Kontakt wird auf Skype fortgesetzt.

xxx: Hi!
User: Hallo
xxx: So hier gehts deutlich leichter. Cam hast auch seh ich grad..
User: ja, mach ich aber nur an wenn du deine auch anmachst 😉
xxx: Ja das wär kein Problem.. Weil wir zuerst beim Thema waren: Woraus stehst du eigentlich beim Sex?
User: Ja alles was beiden Spaß macht. Oral ist klar.. Wissen wir ja schon gg Anal ist auch super.
xxx: Geil! Mhh, hast heut Abend schon was vor?
User: ne noch nicht.
xxx: Ok, nachdem wir beide solo sind, hättest Bock dich mit mir zu treffen?
User: Ja klar, warum nicht.
xxx: Ok, dann beweis mir aber jetzt noch via Cam, das du es gern hast wenn du einen geblasen kriegst.
User: Na du bis gut. Wie soll ich das beweisen du bist ja nicht da! gg
xxx: Wir machen einfach beide die Cam an und legen gleich los. Traust dich?
User: mhh..
xxx: Bist feig oder was?
User: na gut, mach an! Hast Mikro auch
xxx: Nein, kein Mikro.

Beide Cams werden angemacht.

xxx: Rück ein bisschen zurück will dir ja in die Augen schauen.
User: Besser so? Zeig mal auch dein Gesicht!
xxx: Ja gleich! Schau ich zieh mich erst mal aus. Jetzt pack mal aus den Schwanz! Will sehen was in der Hose ist.

Der User entblösst sich.

xxx: Mach ihn hart für mich.

xxx nimmt sexuelle Handlungen an sich vor, ohne ihr Gesicht zu zeigen. Der User ebenfalls. Er ist optimal im Bild.

Ca. 2 Minuten vergehen. Plötzlich wird die Übertragung beendet.

User: Hallo? Noch da? Nimm an!

xxx: Du bist gerade beim onanieren gefilmt worden! Dein Gesicht ist perfekt zu sehen und die Aufnahme befindet sich auf unserem Server! In diesem Moment sind wir gerade dabei,
an alle deine Facebook-Freunde eine Freundschaftsanfrage zu stellen! Jeder der sie annimmt, bekommt in exakt 24 Stunden einen Link zu den Aufnahmen deines Onaniervideos geschickt! Ausserdem werden wir dein Video auf Youtube sowie in vielen
anderen Kanälen veröffentlichen. Deine EINZIGE Möglichkeit, das zu verhindern, ist die Zahlung einer Freigabe-Summe in der Höhe von 500.- EUR innerhalb einer Frist von 24 Stunden per ……………….

…………….
…………….
…………….

Wir verhandeln nicht, wir sind nicht identifizierbar und du hast KEINE andere Chance als zu bezahlen!

Hoffe mich verständlich ausgedrückt zu haben.

Wir erwarten den vorgeschriebenen Geldbetrag und verbleiben:

Julia Biedermann & Freunde

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Was lernen wir aus dieser Konversation? Kann man daraus schließen, dass der betroffene User besonders leichtsinnig oder naiv zu Beginn gehandelt hat? Nein, eigentlich nicht. Zu Beginn war er sogar zurecht eher misstrauisch und die Dame ist entsprechend glaubwürdig zurückhaltend geblieben, ohne sofort mit der Tür ins Haus zu fallen. Es ist ein sehr anschauliches Beispiel, welches beweist, dass so eine Sache heutzutage (fast) jedem Mann passieren kann.

Wie lässt sich so ein negatives Erlebnis vorbeugen?

Möglichkeit 1:  Auf Camsex/Camerziehung verzichten. (Schon klar, keine gute Nachricht, aber die sicherste Lösung)

Möglichkeit 2:  Auf sichere Systeme wie beispielsweise Fundorado oder Sadorado ausweichen. Dort finden bei der Registrierung Altersverifikationen statt, obendrein haben diese Plattformen den Vorteil, dass offizielle Mitglieder kostenlos Camsex oder Camerziehung rund um die Uhr praktizieren können. Mit verifizierten, echten Damen ohne finanziellen Interesse!

Möglichkeit 3: Wer trotzdem per Skype seiner Leidenschaft nachgehen möchte: Praktiziere Camsex/Camerziehung ausschließlich mit dir persönlich bekannten Personen! „Persönlich bekannt“ heißt: Du bist mit der Person nicht bloß auf Facebook befreundet (was nämlich in Wahrheit rein gar nichts wert ist), sondern auch in der Realität!

Eine kleine Erörterung noch zu dem Artikel des Radiosenders Ö3. Dort wird u.a. die Empfehlung gegeben folgenden Text an den Erpresser zu verfassen:

„Ich bin der Vater/die Mutter des Burschen, den Sie gerade gefilmt haben. Es ist nach §207a StGB „pornografische Darstellung Minderjähriger“ verboten, pornografische Aufnahmen von Personen unter 18 zu machen, zu besitzen und auch zu veröffentlichen. Sollten Sie dies dennoch tun, werde ich nicht davor zurück schrecken, Anzeige zu erstatten.“ Dieser Paragraph gilt in ganz Europa und schreckt Betrüger häufig schon als Androhung ab.

Naja.. Also ob das so dermassen kriminelle Personen wirklich „abschreckt“ wollen wir mal eher bezweifeln. Zumal viele dieser agierenden Banden im Übrigen von außerhalb Europas agieren. Noch weiß niemand wer sich konkret hinter „Julia Biedermann“ und den anderen Pseudonymen verbirgt. Es deutet aber zumindest einiges darauf hin, dass es sich um einen Personenkreis aus dem deutschsprachigen Raum handelt. Auch deshalb zeigt sich einmal mehr, dass es nicht unbedingt immer die „Nigeria-Connection“ oder rumänische Erpresserbanden sein müssen. Der kostenlose Dienst Skype wird in letzter Zeit vermehrt für kriminelle Aktionen dieser Art missbraucht. Wir von sexpreller, halten euch auf dem Laufenden und helfen euch im Falle von Problemen dieser und ähnlicher Art gerne weiter!